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Wie wählt man einen Hersteller für Transformator-Hotspot-Überwachungs­systeme?

INNO Anwendungstechnik Aktualisiert am 05.11.2026 9 Min. Lesezeit

Hersteller von Transformator-Hotspot-Überwachungssystemen vergleichen: Messkette, OEM-Auslegung, Dokumentation und technischer Support.

Fachkräfte montieren und prüfen faseroptische Temperaturmessgeräte in der INNOFJ-Fertigung

Temperatur­überwachungs­systeme erfassen den Betriebszustand von Transformatoren, melden auffällige Erwärmung und stellen Messwerte für Alarme und Leitsysteme bereit. Bei der Hotspot-Überwachung kommen faseroptische Sonden an ausgewählten Stellen der Wicklung hinzu. Jede Sonde misst direkt an ihrem Einbauort; ihre Anzeige wird nicht aus der Öltemperatur oder der Last berechnet. Zu einem vollständigen System gehören Sonden, Lichtwellenleiter, gegebenenfalls Tankdurchführungen, Messgeräte und die Anbindung an die Anlagenüberwachung.

Inhalt

Temperatur­überwachung und direkte Hotspot-Messung

Öltransformatoren besitzen häufig eine Öltemperatur­anzeige (OTI) und eine Wicklungs­temperatur­anzeige (WTI). Bei Trocken­transformatoren sind Wicklungs­sensoren üblicherweise an ein Temperatur­überwachungs­gerät angeschlossen. Angezeigte oder berechnete Wicklungswerte beschreiben den allgemeinen thermischen Zustand. Faseroptische Sonden ergänzen diese Daten um direkte Messwerte an festgelegten Wicklungs­stellen.

Eine Sonde erfasst ausschließlich die Temperatur an ihrer Messspitze. Sie sucht nicht selbstständig den absolut heißesten Punkt. Die Positionen werden deshalb anhand der thermischen Auslegung festgelegt und bei der Planung der direkten Hotspot-Überwachung mit dem Kunden abgestimmt.

Was ein vollständiges Hotspot-Messsystem umfasst

Fluoreszenz­basierte faseroptische Sonden sitzen an den Messstellen; Lichtwellenleiter und Verlängerungen führen das optische Signal zum Messgerät. Bei Öltransformatoren sind außerdem Tankdurchführungen, Flanschkomponenten und eine Schutzhaube am Tankübergang erforderlich. Das Mehrkanalgerät wandelt die Signale in Temperatur­werte um und stellt je nach Ausführung Anzeige, Alarmkontakte und Kommunikations­schnittstellen bereit.

BestandteilAufgabe
Fluoreszenz-FaseroptiksondenMessung an einer definierten Wicklungs­stelle ohne metallische Signalleitung an der Sondenspitze.
Lichtwellenleiter und VerlängerungenOptische Verbindung zwischen interner Sonde und externem Messgerät.
Durchführungen, Flanschplatten, Flanschringe und SchutzhaubenÜbergang durch die Tankwand eines Öltransformators.
Mehrkanal-Messumformer und AuswertegeräteSignalverarbeitung, Anzeige, Alarmrelais und Kommunikation entsprechend der gewählten Ausführung.
PLC- und SCADA-AnbindungÜbertragung von Temperaturen und Alarmen an das Anlagen- oder Umspannwerksleitsystem.

Kanalzahl, Ausgänge und Zubehör hängen vom Produkt ab und werden für das Projekt bestätigt. Der Mehrkanal-Messumformer von INNOFJ ist mit 1 bis 64 Kanälen konfigurierbar und bietet standardmäßig RS485 / Modbus, Relaisausgänge und optionale Analogausgänge. Das System für Öltransformatoren ist mit 1 bis 18 anpassbaren Kanälen aufgeführt. Relais dienen der Alarm- und Steuerungsanbindung neben den vorhandenen Schutzeinrichtungen; sie ersetzen diese nicht.

Anwendungen und Überwachungslösungen

Ölgekühlte Leistungstransformatoren

Die Sonden werden zu ausgewählten internen Wicklungs­stellen geführt und durch Durchführungen in einer Flanschplatte aus dem Tank geleitet. Eine Schutzhaube deckt die externen Faserverbindungen ab. Das System für Öltransformatoren wird für den gesamten Messpfad aus Sonden, Tankübergang, Kanälen, lokaler Anzeige, Alarmkontakten und RS485 / Modbus-Ausgang ausgelegt. Armierte und polyimidgeschützte Sonden werden nach Wicklungs­aufbau und Leitungsführung gewählt.

Interne Sonden benötigen Zugang zur Wicklung. Der Einbau erfolgt daher bei der Herstellung oder bei einer größeren Revision mit geöffnetem Aktivteil. Bei bereits betriebenen Öltransformatoren ist die Nachrüstung im Einzelfall zu prüfen.

Trocken­transformatoren

Da keine Tankwand durchquert wird, stehen Sondenpositionen zwischen den Spulen, Faserführung und Kanalzahl im Vordergrund. Das System für Trocken­transformator-Wicklungen verbindet Sonden, Messwerterfassung, lokale Alarme und Kommunikations­ausgänge für Gießharz- und industrielle Verteiltransformatoren. Messstellen werden bei der Konstruktion oder im Rahmen einer Nachrüstprüfung festgelegt.

Transformator­enbau und OEM-Integration

Beim Einbau in neue Transformatoren müssen Sondenpositionen in den Wicklungs­zeichnungen, Kanalzahl, Stecker und Einbau des Auswertegeräts im Schaltschrank aufeinander abgestimmt sein. Die OEM-Lösungen von INNOFJ umfassen anpassbare Sondenlängen und -durchmesser, Mantelmaterialien, Kanalanordnungen, Gehäuse, Kennzeichnung und Prüfunterlagen. OEM-Module können in kundeneigene Geräte integriert werden.

Umspannwerke, Energieversorger und Kraftwerke

Betreiber benötigen Temperatur- und Alarmdaten im vorhandenen Leitsystem. Je nach Gerät stehen RS485 / Modbus oder Analogausgänge zur Verfügung. Zur PLC- und SCADA-Anbindung gehören Registerzuordnung, Variablennamen, Alarmschwellen und Bedienanzeigen. Für kompakte Stations- beziehungsweise Boxtransformatoren gibt es eine eigene Konfiguration.

Mehrpunkt­messung an Wicklungen

Jede Sonde misst einen Punkt und belegt einen Kanal. Zum Vergleich von Phasen, Wicklungen oder thermischen Bereichen werden mehrere Sonden an ein Gerät angeschlossen. Die Kanäle erscheinen auf einer zentralen Anzeige; Alarmschwellen und Kommunikations­ausgänge werden für die Anlage eingerichtet.

Was ein geeigneter Hersteller von Überwachungs­systemen bietet

Das Messsystem muss über Jahre zum Transformator, zum Schaltschrank und zum Anlagennetz passen. Dafür sind kompatible Produkte, geregelte Fertigung, qualifizierte Ansprechpartner und nachvollziehbare Unterlagen notwendig.

Fertigungsqualität und Nachweise

Fuzhou Innovation Electronic Scie&Tech Co., Ltd. (INNOFJ) mit Sitz in Fuzhou, Fujian, China, entwickelt und fertigt fluoreszenz­basierte Faseroptik-Temperatur­sensoren, Messumformer, Überwachungs­systeme und OEM-Module. Zur Fertigung gehören Sensormontage, optische Verbindungen, Geräteintegration, Prüfung und projektspezifische Konfiguration. Vor der Lieferung werden unter anderem Sonden-Kanal-Zuordnung und äußere Anschlüsse geprüft. Zu den vorgestellten Kunden und Partnern zählen Organisationen aus Energieversorgung, Elektrotechnik und Infrastruktur.

Qualitätsunterlagen werden für das Unternehmen und für einzelne Produkte geführt. ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001 und ISO 27001 betreffen Managementsysteme. Davon getrennt sind produktbezogene CE-EMV-, CE-Niederspannungs- und RoHS-Unterlagen sowie ausgewählte Prüfberichte, etwa zur Spannungsfestigkeit eines fluoreszenz­basierten Sensors bei Netzfrequenz. Welche Unterlagen eine konkrete Ausführung abdecken, wird für das jeweilige Projekt mit der Technik geklärt.

Technische Unterstützung und Projektdokumentation

Die Auswahl von Sonde, Faserlänge, Gerät und Einbauzubehör erfolgt anhand von Transformatortyp, Wicklungs­messstellen, Faserweg, Kanalzahl, Temperatur­bereich und benötigten Ausgängen. Bei OEM- und Integrationsprojekten umfasst die Unterstützung auch mechanischen Einbau, Schnittstellenplanung, Kanalzuordnung und Abstimmung der Inbetriebnahme.

Für Standardprodukte liegen veröffentlichte Spezifikationen vor. Bei OEM- und Integrationsprojekten können Zeichnungen, Verdrahtung, Kanalbelegung, Registerzuordnung, Kennzeichnung und Prüfunterlagen für Konstruktion und Inbetriebnahme hinzukommen.

Kommunikation und Unterstützung nach der Lieferung

Anfragen erreichen die INNOFJ-Technik per Webformular, E-Mail (info@innofj.com) oder WhatsApp. Die Prüfung kann auf Zeichnungen oder Fotos, Messstellen, Temperatur­bereich, Leitungsführung, Steckern und Ausgängen aufbauen. Die Lieferzeit hängt von Ausführung, Validierung, Teileverfügbarkeit und Menge ab und wird nach Klärung der Anforderungen bestätigt. OEM-Vorhaben werden vom Muster bis zur wiederholbaren Fertigung geplant; der technische Kontakt bleibt während Einbau und Inbetriebnahme bestehen. Dokumentierte Sondenlängen, Kanalzuordnungen und Ausgangs­einstellungen erleichtern Folgeaufträge.

Zusammenarbeit mit INNOFJ

INNOFJ bietet Fluoreszenz­sonden, Verlängerungen, Einbauzubehör, Messgeräte und konfigurierte Systeme für Öl-, Trocken- und Stationstransformatoren sowie OEM-Anpassungen und Unterstützung bei PLC / SCADA. Schnittstellen, Software und Zubehör unterscheiden sich je nach Produkt; Grundlage der Auslegung ist der Messstellenplan des Kunden.

Das INNOFJ-Engineeringteam unterstützt bei Produktauswahl, Konfiguration und OEM-Fragen. Hilfreich sind Angaben zum Transformatortyp, den geplanten Messstellen, dem ungefähren Faserweg sowie den benötigten Anzeige-, Alarm- und Kommunikations­ausgängen.

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Häufige Fragen

Was unterscheidet die Transformator-Temperatur­überwachung von der Hotspot-Messung?+

Die allgemeine Überwachung umfasst Öltemperatur, angezeigte Wicklungs­temperatur oder einzelne Sensorwerte. Bei der direkten Hotspot-Messung sitzen Faseroptiksonden an thermisch definierten Wicklungs­stellen. Jede Sonde misst nur ihren Einbauort und findet das absolute Temperatur­maximum nicht selbstständig.

Lassen sich Sonden in einen bestehenden Transformator nachrüsten?+

Interne Wicklungs­sonden benötigen Zugang zur Wicklung und werden gewöhnlich bei der Fertigung oder einer Revision mit geöffnetem Aktivteil eingebaut. Bei einem betriebenen Öltransformator hängt die Nachrüstbarkeit von der Konstruktion ab und muss technisch geprüft werden.

Haben alle INNOFJ-Systeme dieselbe Kanalzahl und dieselben Schnittstellen?+

Nein. Kanalzahl, Ausgänge, Software und Zubehör hängen vom Produkt und den Projektanforderungen ab. Spezifikationen und projektspezifische Ausführungen werden vor der Bestellung bestätigt.

Welche Angaben werden für die Systemauslegung benötigt?+

Transformatortyp, Messstellen und deren Anzahl, ungefährer Faserweg, erwarteter Temperatur­bereich sowie benötigte Anzeige-, Alarm- und PLC- oder SCADA-Ausgänge.

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