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FLUORESZENZBASIERTE PUNKTUELLE TEMPERATURMESSUNG

Faseroptischer Temperatursensor mit Fluoreszenzprinzip

Der faseroptische Temperatursensor misst die Temperatur direkt an einer definierten Messstelle. Das fluoreszenzbasierte Messprinzip eignet sich besonders für Anwendungen, in denen Hochspannung, starke elektromagnetische Felder, HF- oder Mikrowellenenergie den Einsatz konventioneller elektrischer Sensorik erschweren.

Sondengeometrie, Faserlänge und Schutzaufbau können an Einbauraum, Messstelle und Leitungsweg angepasst werden.

  • Punktuelle Temperaturmessung direkt an der Sensorspitze
  • Elektrisch isolierter optischer Messweg
  • Hohe Störfestigkeit gegenüber EMI und HF-Feldern
  • Sondendurchmesser 2–3 mm konfigurierbar
  • Faserlänge bis 20 m konfigurierbar
  • Für kompatible Ein- und Mehrkanal-Auswertegeräte

Faseroptischer Temperatursensor für anspruchsvolle Messstellen

Der Sensor ist für Messaufgaben ausgelegt, bei denen die Temperatur an einem definierten Punkt erfasst werden soll und eine elektrische Trennung zwischen Messstelle und Auswerteeinheit erforderlich ist. Typische Einsatzbedingungen sind Hochspannungsanlagen, starke elektromagnetische Felder, HF- und Mikrowellenumgebungen sowie kompakte Einbauräume.

An der Sensorspitze befindet sich das fluoreszenzbasierte Sensorelement. Licht wird über die optische Faser zur Messstelle geführt. Das temperaturabhängige Fluoreszenzsignal gelangt über die optische Messstrecke zurück zum kompatiblen Auswertegerät, das daraus den Temperaturwert bestimmt.

Für die Auswahl sind Temperaturbereich, Einbauraum, Sondengeometrie, Faserweg und das vorgesehene Auswertegerät maßgeblich.

Wesentliche Merkmale

Punktuelle Temperaturmessung

Misst die Temperatur unmittelbar an der Position der Sensorspitze.

Elektrische Isolation

Der optische Messweg ermöglicht Messungen ohne elektrische Sensorleitung an der Messstelle.

Hohe Störfestigkeit

Die optische Signalübertragung eignet sich für Messstellen in starken elektromagnetischen und hochfrequenten Feldern.

Kompakte Sondenbauform

Für Messstellen mit begrenztem Einbauraum und kleinen Zugangsbereichen.

Konfigurierbare Faserlänge

Die Faserlänge wird passend zum tatsächlichen Weg zwischen Messstelle und Auswertegerät gewählt.

Ein- und Mehrkanalbetrieb

Einsetzbar mit kompatiblen INNO-Auswertegeräten für einzelne oder mehrere unabhängige Messpunkte.

Aufbau und Messprinzip

Aufbau der Temperatursonde

Fluoreszierende Sensorspitze

Erfasst die Temperatur punktuell an der vorgesehenen Messstelle.

Optische Faser

Überträgt Anregungslicht und optisches Rücksignal zwischen Sensorspitze und Auswertegerät.

Schutzmantel / Beschichtung

Wird entsprechend Einbauort und Umgebungsbedingungen ausgewählt.

Steckverbinder

Verbindet die Sonde mit dem kompatiblen Auswertegerät.

Optionale Verlängerungsfaser

Ermöglicht zusätzliche Leitungslänge zwischen Messstelle und Auswertegerät.

So entsteht der Temperaturwert

  1. AnregungslichtDas Auswertegerät sendet Licht über die optische Faser zur Sensorspitze.
  2. FluoreszenzantwortDas Sensormaterial reagiert auf die optische Anregung.
  3. Optisches RücksignalDas temperaturabhängige Fluoreszenzsignal wird über die Faser zurückgeführt.
  4. TemperaturwertDas Auswertegerät wertet das Fluoreszenz-Abklingverhalten aus und bestimmt daraus die Temperatur.

Gemessen wird an der Position der Sensorspitze. Es handelt sich um eine Punktmessung und nicht um eine verteilte Temperaturmessung entlang der gesamten Faser.

Fluoreszenzbasiertes Messprinzip im Detail

Passt dieser Sensor zu Ihrer Messaufgabe?

Geeignet, wenn …

  • die Temperatur an einem definierten Punkt erfasst werden soll
  • elektrische Sensorleitungen an der Messstelle unerwünscht sind
  • Hochspannung oder starke elektromagnetische Felder vorhanden sind
  • HF- oder Mikrowellenenergie die Messumgebung prägt
  • nur begrenzter Einbauraum vorhanden ist
  • mehrere unabhängige Messpunkte vorgesehen sind

Andere Sondenausführung prüfen, wenn …

  • die Sonde direkt in eine Transformatorwicklung eingebaut wird
  • zusätzlicher mechanischer Schutz erforderlich ist
  • eine besondere Befestigungsgeometrie benötigt wird
  • spezielle Beschichtungen erforderlich sind
  • besonders abweichende Einbaubedingungen vorliegen

Technische Daten

MessprinzipFluoreszenz-Abklingzeit, punktuelle Temperaturmessung
Temperaturbereich−40 °C bis +260 °C
Genauigkeit±0,5 bis ±1 °C, je nach Konfiguration
Temperaturauflösung0,1 °C
Ansprechzeit<1 s bei Standardkonfiguration
Sondendurchmesser2–3 mm, konfigurierbar
Faserlänge0–20 m, konfigurierbar
Elektrische Isolationsfestigkeit>100 kV
Typische EinsatzumgebungHochspannung, EMI, HF, Mikrowelle und elektrisch isolierte Messstellen
SteckverbinderST
Kompatible GeräteINNO Temperaturtransmitter, Auswertegeräte und OEM-Module für faseroptische Temperaturmessung
KanalkompatibilitätFür kompatible Ein- und Mehrkanal-Auswertegeräte
SondenausführungStandard oder anwendungsspezifisch
VerlängerungsfaserOptional

Häufige Fragen zum faseroptischen Temperatursensor

Welchen Temperaturbereich deckt der Sensor ab?

Die aktuelle Konfiguration deckt einen Temperaturbereich von −40 °C bis +260 °C ab. Die endgültige Ausführung wird anhand der Messstelle und des Sondenaufbaus bestätigt.

Wie genau misst der Sensor?

Je nach Konfiguration liegt die angegebene Genauigkeit bei ±0,5 bis ±1 °C.

Kann die Faserlänge angepasst werden?

Ja. Die Faserlänge kann von 0 bis 20 m entsprechend dem Leitungsweg zwischen Messstelle und Auswertegerät konfiguriert werden.

Kann der Sondendurchmesser angepasst werden?

Der Sondendurchmesser liegt je nach Ausführung bei 2 bis 3 mm.

Ist der Sensor für Hochspannungsumgebungen geeignet?

Der optische Messweg ist für elektrisch isolierte Temperaturmessungen ausgelegt. Die angegebene elektrische Isolationsfestigkeit liegt bei über 100 kV. Die konkrete Einbausituation muss zur jeweiligen Anlage passen.

Benötigt jeder Messpunkt einen eigenen Sensor?

Bei dieser Punktmessmethode wird die Temperatur jeweils an einer Sensorspitze erfasst. Mehrere unabhängig überwachte Messstellen benötigen entsprechend mehrere Sonden und ausreichend aktive Messkanäle.

Welche Angaben werden für eine Produktauswahl benötigt?

Benötigt werden vor allem Messstelle, Temperaturbereich, Einbauraum, benötigte Faserlänge, Anzahl der Messpunkte und die vorgesehene Auswertung.

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