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Faseroptischer Temperatur­sensor oder Thermoelement: Unterschiede und Einsatzgrenzen

INNO Anwendungstechnik Aktualisiert am 01.09.2026 8 Min. Lesezeit

Vergleichen Sie faseroptische Sensoren und Thermoelemente nach Sensorprinzip, Verkabelung, EMI-Exposition und Messort.

Faseroptischer Temperatursensor oder Thermoelement: Unterschiede und Einsatzgrenzen

Thermoelemente liefern eine temperaturabhängige elektrische Spannung; fluoreszenzbasierte faseroptische Sensoren nutzen eine optische Messkette. Beide Verfahren können definierte Kontaktstellen erfassen. Bei der Auswahl zählen Temperaturbereich, Leitungsführung, elektromagnetische Belastung und die tatsächliche Einbausituation.

Faseroptische Temperatur­sensoren und Thermoelemente können beide eine punktuelle Temperatur­messung ermöglichen, ihre Erfassungs- und Signalübertragungsmethoden sind jedoch sehr unterschiedlich. Ein Thermoelement erzeugt an der Verbindung zweier unterschiedlicher Metalle eine kleine elektrische Spannung und überträgt dieses Signal über leitende Drähte. Ein faseroptischer Temperatur­fühler nutzt einen optischen Messpfad und sendet das Messsignal über eine optische Faser.

Thermoelemente werden häufig für herkömmliche industrielle Temperatur­messungen verwendet, insbesondere wenn hohe Temperatur­beständigkeit, einfache Konstruktion und bewährte Instrumentierung wichtig sind. Die faseroptische Sensorik ist besonders dort nützlich, wo es auf elektrische Isolierung, Beständigkeit gegen elektro­magnetische Störungen, nichtleitende Messungen oder starke elektro­magnetische Umgebungen ankommt.

Faseroptischer Temperatur­sensor vs. Thermoelement: Messung und Installation

VergleichFaseroptischer Temperatur­sensorThermoelement
MessprinzipOptische Punkttemperatur­messungThermoelektrische Spannung an einer Metallverbindung
SignalpfadLichtwellenleiterElektrisch leitfähige Drähte
Elektrische LeitfähigkeitNichtleitender ErfassungspfadKonduktiver Erfassungspfad
Beständigkeit gegen EMI/RFIDer optische Erfassungspfad weist eine hohe Beständigkeit gegen elektro­magnetische Störungen auf.Ein elektrisches Signal mit niedrigem Pegel erfordert möglicherweise eine Abschirmung und eine korrekte Installation
Hochspannungs­messungGeeignet für die direkte Messung in der Nähe von unter Spannung stehenden StrukturenGeeignet, wenn Isolierung und Verkabelung ordnungsgemäß ausgelegt sind
Starke MagnetfelderUnbeeinflusst durch Magnetfeldkopplung entlang der FaserErfordert möglicherweise zusätzliche Überlegungen zur Abschirmung oder Verlegung
Typischer Temperatur­bereichHängt von der Konfiguration der optischen Sonde abHängt vom Thermoelementtyp und der Sondenkonstruktion ab
ReaktionszeitKleine Sonden können schnell reagierenAbhängig vom Verbindungstyp und Manteldurchmesser
SondengrößeKompakte Messspitze, je nach Konfiguration unterschiedlichGroße Auswahl an Konstruktionen, von feindrahtigen bis zu ummantelten Sonden
Signalweiterleitung über große EntfernungenLichtwellenleiterführung mit elektrischer IsolierungVerlängerungs- oder Ausgleichskabelführung
Mehrpunkt­überwachungMehrere Sonden werden an ein Mehrkanalgerät angeschlossenMehrere Thermoelemente werden an Erfassungs- oder SPS-Systeme angeschlossen
SignalkonditionierungErfordert einen faseroptischen Temperatur­transmitter oder ein AuswertegerätErfordert Kaltstellenkompensation und Erfassungs­elektronik
SPS-/SCADA-IntegrationÜber RS485, Modbus, Analogausgang oder Relais vom AuswertegerätÜber Thermoelement-Eingangsmodul, Sender oder Daten­erfassungs­einheit
Typische AnwendungenTransformator­wicklungen, Hochspannungs­geräte, HF-/EMI-empfindliche OrteÖfen, Öfen, Maschinen, allgemeine industrielle Messung

Wie die beiden Temperatur­sensoren die Temperatur messen

Faseroptischer Temperatur­sensor

Licht wandert durch die optische Faser zu einer definierten Sondenspitze, wo die Messung erfolgt. Das optische Rücksignal wird von einem Überwachungs­gerät verarbeitet und in einen Temperatur­messwert umgewandelt. Am Messpunkt ist kein elektrisches Messsignal erforderlich.

Thermoelement

Zwei unterschiedliche Metalle bilden eine Messverbindung. Ein Temperatur­unterschied an der Verbindungsstelle erzeugt eine kleine Thermospannung, ein Effekt, der als Seebeck-Effekt bekannt ist. Dieses Signal wird über leitende Thermoelementdrähte übertragen und die Messelektronik wandelt das Signal in einen Temperaturwert um.

Elektrische Trennung und Hochspannungs­messung

Dies ist einer der wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Technologien. Eine faseroptische Sonde verwendet einen nicht leitenden optischen Sensorpfad, während ein Thermoelement auf einer Metallverbindung basiert, die über leitende Drähte verbunden ist.

Diese Unterscheidung ist bei Anwendungen wie Transformator­wicklungen, Hochspannungs­prüfgeräten, Schaltanlagen, unter Spannung stehenden Komponenten und Hochstromgeräten wichtig. Thermoelemente können in vielen elektrischen Anwendungen eingesetzt werden, wenn Isolierung, Erdung und Verkabelung richtig ausgelegt sind. Anwendungen, die einen nichtleitenden Messpfad erfordern, können jedoch die faseroptische Erfassung bevorzugen.

EMI, RFI und starke elektro­magnetische Felder

Die faseroptische Signalübertragung ist von Natur aus äußerst resistent gegenüber elektro­magnetischen Störungen entlang der Sensorfaser. Thermoelemente verwenden elektrische Signale mit niedrigem Pegel, daher können Abschirmung, Erdung, Kabelführung und Instrumentendesign in Umgebungen mit elektrischem Rauschen wichtiger werden.

Typische Umgebungen, in denen die optische Abtastung bevorzugt werden kann, umfassen Transformator­wicklungen, Generatoren, Hochstrom-Bussysteme, HF-Geräte, Mikrowellen­heizung, MRT-Systeme und Hochspannungs­labore.

Temperatur­bereich und Hochtemperatur­fähigkeit

Thermoelemente sind in vielen Typen erhältlich, z. B. Typ K, Typ J, Typ T, Typ N, Typ R und Typ S, und werden je nach Thermoelementtyp und Sondenkonstruktion häufig in breiten und oft sehr hohen Temperatur­bereichen eingesetzt.

Typische faseroptische Sondenkonfigurationen können je nach Sondenstruktur etwa -40 bis 260 °C abdecken. Für industrielle Prozesse mit sehr hohen Temperaturen bieten bestimmte Thermoelementtypen möglicherweise einen größeren nutzbaren Bereich. Für elektrisch empfindliche Umgebungen innerhalb des unterstützten optischen Sondenbereichs kann die faseroptische Erfassung stärkere Vorteile der elektrischen Isolierung bieten.

Genauigkeit, Stabilität und Messqualität

Faseroptische Sonden bieten typischerweise eine Genauigkeit im Bereich von ±0,5 bis ±1 °C, je nach Sonden- und Gerätekonfiguration. Die Genauigkeit des Thermoelements hängt vom Thermoelementtyp, der Toleranzklasse, der Drahtqualität, der Vergleichsstellen­kompensation, der Instrumentierung und der Installation ab.

FaktorGlasfaserThermoelement
SensorsignalOptischNiedrige thermoelektrische Spannung
Einfluss des InstrumentsAuswertegerätVergütungs- und Erfassungs­elektronik
VerkabelungseinflussKein elektrischer Leitungswiderstand in der GlasfaserDie Qualität der Verkabelung und der Anschlüsse ist wichtig
EMI-EmpfindlichkeitSehr niedrig im optischen PfadErfordert eine korrekte elektrische Installation

Reaktionszeit und Sondenkonstruktion

Beide Technologien können bei Verwendung kompakter Sensorelemente schnell reagieren. Faseroptische Sonden erreichen je nach Sondenstruktur typischerweise Reaktionszeiten unter 1 Sekunde. Die Reaktionszeit des Thermoelements variiert erheblich je nach Verbindungstyp – freiliegend, geerdet oder nicht geerdet – sowie dem Manteldurchmesser und der gesamten Sondenkonstruktion.

Sondengröße und eingeschränkte Messorte

Kompakte Messorte wie Transformator­wicklungs­nuten, Generatorstatoren, Sammelschienenverbindungen und kompakte elektrische Geräte erfordern häufig kleine Sondengeometrien. Typische Durchmesser von faseroptischen Sonden betragen je nach Konfiguration etwa 2–3 mm. Thermoelemente sind auch in vielen physikalischen Formaten erhältlich, von Feindrahtverbindungen bis hin zu metallummantelten Industriesonden.

Die physikalische Größe allein entscheidet nicht über die Eignung – Anforderungen an die elektrische Leitfähigkeit und Isolierung können gleichermaßen wichtig sein.

Faserführung vs. Thermoelementverkabelung

Lichtwellenleiter: Lichtwellenleiter übertragen kein elektrisches Messsignal. Für viele Geräteinstallationen ist eine Länge von etwa 3–5 m praktisch, wobei längere oder kürzere Konfigurationen verfügbar sind. Biegeradius und Faserschutz sollten beim Verlegen berücksichtigt werden.

Thermoelement: Signale werden über Verlängerungs- oder Kompensationskabel übertragen, wobei die Polarität wichtig ist und die Anschlüsse zum Thermoelementtyp passen müssen. Abhängig von der Installationsumgebung können Routing- und Abschirmungsmaßnahmen erforderlich sein.

Mehrpunkt-Temperatur­überwachung

Bei der faseroptischen Messung misst eine Punktsonde im Allgemeinen einen definierten Ort, wobei mehrere Sonden an ein Mehrkanal-Temperatur­überwachungs­gerät angeschlossen werden. Mehrere Thermoelemente können auch an Daten­erfassungs­systeme, Temperatur­scanner, SPS-Eingangsmodule oder Mehrkanal­sender angeschlossen werden.

AnforderungGlasfaseransatzThermoelement-Ansatz
Einzelner PunktEine Sonde für einen InstrumentenkanalEin Thermoelement zu einem Eingangskanal
Mehrere PunkteMehrere Sonden zu einem MehrkanalgerätMehrere Thermoelemente zu einem Mehrkanalmodul
Mehrere AusrüstungspunkteMehrkanal-Überwachungs­gerät mit elektrischer Trennung an jedem PunktDaten­erfassungs­system oder SPS-Eingangsmodul
Lokale AnzeigeVerfügbar auf vielen AuswertegerätenVerfügbar auf vielen Sendern und Displays
Zentrale ÜberwachungÜber ein faseroptisches Temperatur­überwachungs­systemÜber SPS/SCADA und Erfassungs­system
SPS-/SCADA-IntegrationÜber die Überwachung des InstrumentenausgangsÜber Thermoelement-Eingangsmodul oder Sender

SPS-, SCADA- und Daten­erfassungs­integration

Faseroptische Temperatur­überwachungs­instrumente können je nach Gerätekonfiguration RS485, Modbus RTU, 4–20 mA, Alarmrelaisausgänge und eine lokale Anzeige bieten. Thermoelemente werden üblicherweise über ein Thermoelement-Eingangsmodul, einen Temperatur­transmitter, ein SPS-Eingangsmodul oder eine Daten­erfassungs­einheit integriert.

Die Integrationsarchitektur ist unterschiedlich, aber beide Technologien können industrielle Überwachungs­systeme unterstützen.

Wo Thermoelemente oft die praktische Wahl sind

Thermoelemente bleiben eine praktische Wahl für eine Vielzahl von Anwendungen, darunter Öfen, Öfen, Brennöfen, Abgassysteme, Prozessausrüstung und allgemeine Industriemaschinen.

Thermoelemente sind oft praktisch, wenn:

  • Eine sehr hohe Temperatur­beständigkeit ist erforderlich
  • Leitfähige Verkabelung ist akzeptabel
  • Elektrische Isolierung ist kein Hauptanliegen
  • Vorhandene Instrumente unterstützen bereits Thermoelementeingänge
  • Standard-Industriesondenkonstruktion ist geeignet
  • Kostensensitive konventionelle Messung ist erforderlich

Wo faseroptische Temperatur­messung oft bevorzugt wird

Die faseroptische Punkttemperatur­erfassung wird häufig in Transformator­wicklungen (trocken und in Öl getaucht), Generatorwicklungen, Hochspannungs­geräten, Schaltanlagen, HF-Geräten, Mikrowellensystemen, MRT-Systemen, Hochspannungs­tests und Umgebungen mit starken elektro­magnetischen Störungen eingesetzt.

Die Hauptgründe sind elektrische Isolierung, ein nichtleitender Erfassungspfad, Widerstands­fähigkeit gegenüber elektro­magnetischen Störungen, eine kompakte Sondenkonstruktion und der Anschluss an ein Fernüberwachungs­instrument.

Faseroptik vs. Thermoelement nach Anwendung

AnwendungGlasfaserThermoelementWichtige Überlegungen zur Auswahl
Transformator­wicklungOft bevorzugtHängt von der Installation abPotentiale Trennung an der Wicklung
Trocken­transformatorOft bevorzugtHängt von der Installation abEMI und Spannungsnähe
SchaltanlagenAllgemeine OptionAllgemeine OptionPosition relativ zu unter Spannung stehenden Teilen
SammelschienenanschlussOft bevorzugtHängt von der Installation abNähe zu hohem Strom/hoher Spannung
Motor / GeneratorAllgemeine OptionAllgemeine OptionWicklungs­zugang und EMI-Pegel
IndustriemaschinenHängt von der Installation abAllgemeine OptionMachbarkeit herkömmlicher Verkabelung
Ofen / OfenAnwendungsspezifischOft bevorzugtHochtemperatur­fähigkeit
ProzessausrüstungHängt von der Installation abAllgemeine OptionVorhandene Instrumentierung
Mikrowelle / HFOft bevorzugtGeeignet bei richtigem DesignHF-Interferenz mit der Verkabelung
MRT / Starkes MagnetfeldOft bevorzugtGeeignet bei richtigem DesignMagnetfeldinteraktion
Hochspannungs­prüfungOft bevorzugtGeeignet bei richtigem DesignUnmittelbare Nähe zu Hochspannung
LaborprüfstandAllgemeine OptionAllgemeine OptionFlexibilität und vorhandenes Setup

So wählen Sie zwischen einem faseroptischen Temperatur­sensor und einem Thermoelement

Wählen Sie ein Thermoelement, wenn:

  • Eine sehr hohe Temperatur­beständigkeit ist erforderlich
  • Standardmäßige leitende Verkabelung ist akzeptabel
  • Die Umgebung weist beherrschbare EMI-Bedingungen auf
  • Vorhandene Instrumente unterstützen bereits Thermoelementeingänge
  • Eine herkömmliche Industriesonde passt zum Messpunkt
  • Die Anwendung ist die Temperatur­messung in Öfen, Prozessen oder allgemeinen Maschinen

Erwägen Sie faseroptische Sensoren, wenn:

  • Der Messpunkt liegt in der Nähe von Hochspannung
  • Elektrische Isolierung ist wichtig
  • Es liegt eine starke EMI/RFI vor
  • HF- oder Mikrowellenfelder sind beteiligt
  • Es sind starke Magnetfelder vorhanden
  • Leitfähige Sensorverkabelung ist unerwünscht
  • Der Messpunkt befindet sich innerhalb der Transformator- oder Generatorwicklungs­strukturen

Fragen, die Sie vor der Auswahl eines Thermoelement- oder Faseroptiksensors stellen sollten

  • Was ist der erforderliche Temperatur­bereich?
  • Steht der Sensorpunkt unter Spannung?
  • Ist eine elektrische Isolierung erforderlich?
  • Ist eine starke EMI/RFI vorhanden?
  • Ist HF- oder Mikrowellenenergie vorhanden?
  • Ist ein starkes Magnetfeld vorhanden?
  • Wie viel Platz steht für die Sonde zur Verfügung?
  • Wie weit ist das Instrument vom Erfassungs­punkt entfernt?
  • Wie viele Messpunkte sind erforderlich?
  • Akzeptiert das bestehende System bereits Thermoelement-Eingänge?
  • Ist RS485 / Modbus erforderlich?
  • Sind 4–20 mA erforderlich?
  • Ist eine lokale Anzeige erforderlich?
  • Sind Alarmrelaisausgänge erforderlich?
  • Ist eine nichtmetallische Sonde erforderlich?

Häufige Missverständnisse beim Vergleich von faseroptischen Sensoren und Thermoelementen

„Faseroptische Sensoren haben immer einen größeren Temperatur­bereich.“ Nicht unbedingt. Viele Thermoelementtypen sind für sehr hohe Temperaturen ausgelegt.

„Thermoelemente dürfen nicht in der Nähe elektrischer Geräte verwendet werden.“ Falsch. Sie werden häufig in Industrie- und Elektrogeräten eingesetzt, wenn Verkabelung und Isolierung richtig ausgelegt sind.

„Glasfasersensorik ist nur für Transformatoren geeignet.“ Sie wird auch in HF-, Mikrowellen-, Generator-, Hochspannungs­test-, MRT- und Labor­umgebungen verwendet.

„Thermoelemente sind immer schneller.“ Die Reaktion hängt stark vom Verbindungsdesign, dem Sondendurchmesser und der Schutzhülle ab.

„Nur der Sensortyp zählt.“ Sondengröße, Routing, Kanalanzahl, Umgebung und Überwachungsschnittstelle sind ebenfalls wichtig.

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Häufige Fragen

Ist ein faseroptischer Temperatur­sensor genauer als ein Thermoelement?+

Nicht grundsätzlich. Die Genauigkeit hängt bei beiden Technologien vom Sondendesign, der Instrumentierung und der Installationsqualität ab. Keine der beiden Erfassungs­methoden bietet einen universellen Genauigkeitsvorteil.

Können Thermoelemente in Hochspannungs­geräten verwendet werden?+

Ja, Thermoelemente werden in vielen elektrischen Anwendungen verwendet, wenn Isolierung, Erdung und Verkabelung richtig ausgelegt sind. Standorte, die einen nicht leitenden Messpfad erfordern, bevorzugen möglicherweise stattdessen die faseroptische Erfassung.

Welcher Sensor eignet sich besser für die Messung der Transformator­wicklungs­temperatur?+

Für die direkte Wicklungs­messung wird häufig die faseroptische Abtastung bevorzugt, da der optische Pfad für eine elektrische Isolierung sorgt. Bei entsprechender Isolierung und Einbauausführung können auch Thermoelemente eingesetzt werden.

Welcher Sensor ist bei starken elektro­magnetischen Feldern besser?+

Die faseroptische Erfassung ist im Allgemeinen weniger von elektro­magnetischen Störungen betroffen, da sie nicht auf der Übertragung elektrischer Signale entlang der Erfassungs­faser beruht. Thermoelemente können bei entsprechender Abschirmung und Verkabelung auch in solchen Umgebungen funktionieren.

Können faseroptische Temperatur­sensoren hohe Temperaturen messen?+

Faseroptische Punktsonden decken je nach Sondenkonfiguration typischerweise einen definierten Bereich ab, üblicherweise bis zu etwa 260 °C. Für Prozesse mit sehr hohen Temperaturen außerhalb dieses Bereichs sind bestimmte Thermoelementtypen möglicherweise besser geeignet.

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