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Warum eignen sich faseroptische Temperatur­sensoren für Hochspannung?

INNO Anwendungstechnik Aktualisiert am 12.09.2026 7 Min. Lesezeit

Erfahren Sie, wie optische Übertragung und galvanische Trennung die Temperaturmessung an ausgewählten Hochspannungspunkten unterstützen.

Warum eignen sich faseroptische Temperatursensoren für Hochspannung?

Faseroptische Sensoren ermöglichen eine galvanisch getrennte Temperaturmessung mit hoher elektromagnetischer Störfestigkeit. Eine Sonde kann einen definierten Punkt nahe spannungsführenden Komponenten erfassen, während das elektronische Auswertegerät außerhalb dieses Bereichs angeordnet wird. Die Eignung muss für den konkreten Sondenaufbau und Einbau geprüft werden.

Dies ist besonders nützlich in Transformatoren, Schaltanlagen, Sammelschienen, Generatoren, Leistungselektronik, Hochspannungs­prüfgeräten, HF-Systemen und anderen Umgebungen, in denen leitende Sensorverkabelungen zu Isolierungs-, Erdungs-, Interferenz- oder Verlegungsproblemen führen können. Bei der fluoreszenz­basierten punktuellen faseroptischen Temperatur­messung misst eine Sonde einen definierten physikalischen Temperatur­punkt und die optische Faser überträgt kein elektrisches Messsignal.

Der Hauptvorteil der faseroptischen Temperatur­messung in diesen Umgebungen liegt nicht nur in der höheren Genauigkeit. Die Hauptvorteile sind elektrische Isolierung, ein nichtleitender optischer Pfad, Widerstands­fähigkeit gegen elektro­magnetische Störungen, direkte Punkterkennung und die Möglichkeit, Sensorsonden an elektrisch schwierigen Stellen zu platzieren.

Warum ist die Temperatur­messung in der Nähe von Hochspannung schwierig?

Die Temperatur­messung in der Nähe von Hochspannungs­geräten bringt praktische Herausforderungen mit sich, wie z. B. große elektrische Potenzialunterschiede, Isolations­anforderungen, elektro­magnetische Felder, Schalttransienten, Erdungsaspekte, leitende Verdrahtungswege und eingeschränkte Sensorplatzierung.

Hochspannung macht die Temperatur­messung nicht unmöglich – herkömmliche Sensoren können weiterhin verwendet werden, aber ihre Konstruktion und Installation erfordern zusätzliche Überlegungen. Die Herausforderung ist nicht die Temperatur selbst. Die Herausforderung besteht darin, ein zuverlässiges Temperatur­signal zu erhalten und gleichzeitig die erforderliche elektrische Isolierung und Messintegrität aufrechtzuerhalten.

Wie hilft die elektrische Isolierung bei der Hochspannungs-Temperatur­messung?

Eine faseroptische Sonde nutzt eine optische Übertragung anstelle einer leitenden elektrischen Messverkabelung. Dies bedeutet, dass kein elektrischer Messleiter vom Messpunkt zum Instrument verläuft, das elektrische Potenzial am Messpunkt nicht über die optische Faser zurückgeleitet wird und die Überwachungselektronik an einer anderen physischen Position angebracht werden kann.

Dies bedeutet nicht, dass kein elektrisches Risiko besteht oder dass alle Gefahren durch Hochspannung beseitigt sind. Dies bedeutet, dass der optische Erfassungspfad dazu beiträgt, die elektrische Isolierung der Temperatur­messung selbst zu vereinfachen.

Warum ist EMI-Störfestigkeit wichtig?

Hochspannungs­geräte können starke elektro­magnetische Felder und Schaltstörungen erzeugen. Elektrische Sensorschaltkreise erfordern möglicherweise Abschirmung, Erdung, sorgfältige Kabelführung und Signalaufbereitung, um in dieser Umgebung ein sauberes Messsignal aufrechtzuerhalten.

Ein faseroptischer Sensorpfad wird nicht wie eine leitende elektrische Signalverkabelung von elektro­magnetischen Störungen beeinflusst. Diese Beständigkeit gegen elektro­magnetische Störungen gilt für den optischen Messpfad – sie bedeutet nicht, dass elektro­magnetische Störungen die tatsächlich gemessene Temperatur verändern; Dies bedeutet, dass die Verkabelung elektrischer Signale stärker Störungen ausgesetzt ist als ein optischer Pfad.

Wie misst ein faseroptischer Temperatur­sensor in der Nähe von unter Spannung stehenden Geräten?

Der Messablauf ist unkompliziert: Die Sondenspitze wird am ausgewählten Messpunkt platziert, die Temperatur beeinflusst das fluoreszierende Sensormaterial, das optische Signal wandert durch die Faser und das Auswertegerät wandelt die optische Reaktion in Temperatur­daten um.

Dies ist eine Punkttemperatur­messung. Eine Sonde entspricht einem definierten Erfassungs­punkt, nicht der umgebenden Ausrüstung als Ganzes.

Glasfaser vs. PT100 vs. Thermoelement in Hochspannungs­umgebungen

MessmethodeSignalpfadElektrische IsolierungEMI-ÜberlegungenTypische Hochspannungs­nutzung
Faseroptischer Temperatur­sensorOptischInhärente optische IsolierungHohe Beständigkeit gegen elektro­magnetische StörungenDirekte Punktmessung in der Nähe von unter Spannung stehenden Geräten
PT100 / RTDElektrisches Widerstands­signalErfordert eine entsprechende Isolierung und VerkabelungskonstruktionAbschirmung/Erdung kann erforderlich seinÜblich in konventionellen Industrie- und Transformator­anwendungen
ThermoelementElektrisches SpannungssignalErfordert entsprechende IsolierungKann je nach Installation durch elektrisches Rauschen beeinträchtigt werdenWeit verbreitet bei der industriellen Prozesstemperatur­messung
InfrarotBerührungslos optischKein Kabelkontakt mit MesspunktNicht durch leitende Verkabelung beeinträchtigtNützlich für sichtbare/zugängliche Oberflächen

Wann ist die faseroptische Temperatur­messung praktischer?

Die faseroptische Sensorik ist in der Regel praktischer, wenn sich der Sensor in der Nähe eines spannungsführenden Leiters befinden muss, wenn eine elektrische Isolierung mit leitender Verkabelung schwer zu erreichen ist, wenn starke EMI- oder HF-Felder vorhanden sind, wenn eine direkte Innentemperatur erforderlich ist, wenn die Überwachungselektronik weiter entfernt bleiben muss, wenn mehrere isolierte Temperatur­punkte überwacht werden müssen oder wenn die Verkabelung herkömmlicher elektrischer Sensoren schwierig ist.

Die Wahl fiel auf die Messumgebung und nicht nur darauf, dass es sich um eine neuere Sensortechnologie handelt.

Wicklungs­temperatur­messung von Hochspannungs­transformatoren

Transformator­wicklungen sind eine der wichtigsten Anwendungen für die faseroptische Temperatur­messung. Während der Transformator­herstellung können Sonden zur direkten Messung der Wicklungs­temperatur an ausgewählten Stellen der Wicklungs­temperatur eingebettet werden. Sie decken ausgewählte Heißstellen, mehrere Wicklungshöhen und bei Bedarf die Überwachung der HV-/LV-Wicklung ab.

Die Sonde misst nur den ausgewählten physischen Punkt – sie findet den Transformator-Hotspot nicht automatisch. Platzierungslogik und Kanalplanung für diese Anwendung werden ausführlicher in verwandten Artikeln behandelt, in denen es darum geht, wo faseroptische Temperatur­sensoren in Transformator­wicklungen platziert werden und wie die Temperatur der Transformator­wicklung gemessen wird.

Hochspannungs­schaltanlagen und Sammelschienentemperatur­messung

Zu den typischen Messpunkten von Schaltanlagen gehören Sammelschienenverbindungen, Kabelanschlüsse, Kontakte, Verbindungspunkte und andere ausgewählte spannungsführende Leiter. Optische Temperatur­sonden können dort eingesetzt werden, wo elektrische Isolierung wichtig ist und der Messpunkt mit herkömmlichen elektrischen Messkabeln nur schwer anzuschließen ist.

Nicht jede Schaltanlageninstallation erfordert eine Glasfasererkennung – die Entscheidung hängt vom spezifischen Verbindungspunkt und den elektrischen Isolations­anforderungen dieser Installation ab.

Messung der Generator- und Motorwicklungs­temperatur

Große Generatoren und Motoren weisen starke elektro­magnetische Felder, einen erheblichen Wicklungsstrom und besondere Anforderungen an die elektrische Isolierung auf. Die faseroptische Erfassung kann eine isolierte Punkttemperatur­messung an ausgewählten Wicklungs- oder Statorpositionen ermöglichen, ohne dass leitende Leitungen in die elektro­magnetische Umgebung eingeführt werden müssen.

Die Auswahl des Messpunkts hängt immer noch von der spezifischen Maschinenkonstruktion ab und nicht von einem festen Ort, der für jeden Generator oder Motor gilt.

Hochspannungs­prüfgeräte und Labormessung

Bei Hochspannungs­prüfungen kann die Sonde nahe am Prüfobjekt bleiben, während das Auswertegerät physisch weiter entfernt positioniert ist. Dies ist nützlich bei Isolationstests, Tests elektrischer Geräte, Hochspannungs­forschung, Prüfständen und dielektrischen Testumgebungen.

Spezifische Sicherheitsabstände und Prüfspannungsstandards sollten gemäß den geltenden Prüfverfahren und Anlagenanforderungen definiert werden und nicht aus einer allgemeinen Referenz übernommen werden.

Leistungselektronik, IGBT- und SiC-Temperatur­messung

Leistungselektroniktests können hohe Schaltspannungen, schnelle elektrische Transienten, starke elektro­magnetische Störungen und elektrisch aktive Geräte umfassen. Ein faseroptischer Temperatur­fühler kann zur direkten Punkttemperatur­messung an einer Geräteoberfläche, einem Modul oder einem ausgewählten Testpunkt auf einer Leistungshalbleiterbaugruppe verwendet werden, wo eine elektrische Isolierung erforderlich ist.

Die Messung ist auf den Ort beschränkt, an dem die Sondenspitze physisch installiert ist. Es sollte nicht davon ausgegangen werden, dass sie eine interne Sperrschichttemperatur darstellt, es sei denn, die Platzierung des Sensors unterstützt diesen Messpunkt ausdrücklich.

HF- und Mikrowellen-Temperatur­messung

HF- und Mikrowellenumgebungen werden nicht immer als herkömmliche Hochspannungs­netze klassifiziert, sie weisen jedoch dieselben relevanten Merkmale der elektrischen Isolierung und Beständigkeit gegen elektro­magnetische Störungen auf. Eine faseroptische Sonde kann die Temperatur innerhalb oder in der Nähe von HF-/Mikrowellenfeldern messen, während das Auswertegerät bei Bedarf außerhalb des aktiven Feldes bleibt.

Typische Hochspannungs-Temperatur­messanwendungen

AnwendungTypischer MesspunktWarum faseroptische Sensoren verwendet werden können
TransformerWicklung / ausgewählter HotspotDirekte interne Messung und elektrische Isolierung
SchaltanlageSammelschiene/Kabelabschluss/KontaktIsolierte Messung in der Nähe von unter Spannung stehenden Bauteilen
GeneratorWicklung / StatorStarkes elektro­magnetisches Feld
Hochspannungs­prüfstandTestobjektDas Instrument kann vom spannungsführenden Bereich ferngehalten werden
LeistungselektronikModul / ausgewählter GerätestandortSchnelles Umschalten und EMI-Umgebung
HF-/MikrowellenausrüstungInterner TestpunktOptische Erfassung in starkem HF-Feld
Labor­ausrüstungAusgewählter elektrisch aktiver TestpunktFlexible elektrisch isolierte Messung

Dies sind Anwendungsbeispiele und keine obligatorischen Sensor­konfigurationen.

Wie weit darf das Auswertegerät vom Hochspannungs­messpunkt entfernt sein?

Die Faserlänge bestimmt die physische Verlegungsentfernung zwischen dem Erfassungs­punkt und dem Auswertegerät. Typische faseroptische Sondenkonfigurationen unterstützen je nach Sondenstruktur und Projektanforderungen etwa 0–20 m, und 3–5 m können für viele Geräteanwendungen ein praktischer Ausgangspunkt sein. Hochspannungs­prüfungen können je nach Layout eine längere Streckenführung erfordern.

Eine längere Faser ist nicht grundsätzlich sicherer – die Länge der Faser sollte sich an den tatsächlichen Verlegungsanforderungen und dem Standort des Instruments orientieren. Auswahlüberlegungen werden in einem speziellen Leitfaden zur Auswahl der richtigen Faserlänge für einen faseroptischen Temperatur­sensor behandelt.

Können mehrere Hochspannungs­temperatur­punkte überwacht werden?

Ja. Eine Punktsonde entspricht normalerweise einem Messkanal, und ein Mehrkanal­system kann für mehrere Transformator­wicklungs­punkte, mehrere Schaltanlagenanschlüsse, mehrere Prüfobjekte oder mehrere Leistungselektronik-Prüfpunkte verwendet werden.

Einige Auswertegeräte unterstützen je nach Instrumentendesign und Projektanforderungen spezielle Konfigurationen von etwa 1 bis 64 Kanälen, obwohl nicht jedes Modell den gleichen Kanalbereich unterstützt. Die Kanalplanung wird in einem verwandten Artikel darüber, wie viele Kanäle für die faseroptische Temperatur­überwachung benötigt werden, näher erläutert.

Beeinflusst Hochspannung die Genauigkeit der faseroptische Temperatur­messung?

Hochspannung selbst ist normalerweise nicht der Parameter, der zur Bestimmung der Temperatur­messgenauigkeit in einem optischen Punktmessungssystem verwendet wird. Die Genauigkeit hängt in erster Linie vom Sondendesign, dem Sensorelement, dem Auswertegerät, der Kalibrierung und Systemkonfiguration, dem thermischen Kontakt und den Anwendungsbedingungen ab.

Der Vorteil der faseroptischen Sensorik in Hochspannungs­umgebungen liegt hauptsächlich in der elektrischen Isolierung und der hohen Beständigkeit gegen elektro­magnetische Störungen und nicht in einem direkten Einfluss der Spannung auf die Genauigkeit.

Beeinflusst EMI faseroptische Temperatur­sensoren?

Der optische Erfassungspfad ist von Natur aus äußerst resistent gegen elektro­magnetische Störungen. Das Gesamtsystem umfasst jedoch weiterhin elektronische Komponenten wie das Auswertegerät, die Stromversorgung und die Kommunikations­verkabelung, die gemäß der üblichen technischen Praxis für Stromversorgung, Erdung und Kommunikation installiert werden sollten.

Das bedeutet, dass der optische Messpfad selbst elektro­magnetischen Störungen widersteht, aber das bedeutet nicht, dass die gesamte Installation an jedem Punkt des Systems gegen jede Form von Interferenz immun ist.

Welche Ausgänge kann ein Hochspannungs-Temperatur­überwachungs­system bieten?

Abhängig vom ausgewählten Auswertegerät können die verfügbaren Ausgänge lokale Temperatur­anzeige, RS485, Modbus RTU, 4–20 mA, Alarmrelaisausgang und Integration mit SPS- oder SCADA-Systemen umfassen.

Verfügbare Schnittstellen hängen vom jeweils ausgewählten Auswertegerät ab – nicht jedes Modell unterstützt jeden Ausgang und unabhängige 4–20 mA pro Kanal sollten nur dort angenommen werden, wo das Produkt dies ausdrücklich bietet.

So wählen Sie einen faseroptischen Temperatur­sensor für die Hochspannungs­messung aus

Zu den praktischen Auswahlfaktoren gehören:

  • Temperatur­bereich
  • Standort des Messpunkts
  • Sondendurchmesser/-struktur
  • Faserlänge
  • Anzahl der Erfassungs­punkte
  • Anzahl der Überwachungskanäle
  • Elektrische Umgebung
  • Auswertegerät
  • Erforderliche Kommunikations­ausgabe
  • Installationsroute

Typische Sondenkonfigurationen bieten einen Temperatur­bereich von etwa -40 bis 260 °C, eine Genauigkeit von etwa +/-0,5 bis +/-1 °C, eine Reaktionszeit von weniger als 1 Sekunde, einen Sondendurchmesser von etwa 2–3 mm und eine Faserlänge von etwa 0–20 m, je nach Konfiguration. Hierbei handelt es sich um typische Richtwerte und nicht um feste Spezifikationen für jedes Produkt.

Glasfaser- vs. berührungslose Infrarotmessung in der Nähe von Hochspannung

Die Infrarotmessung erfolgt berührungslos, eignet sich für zugängliche Oberflächen, erfordert keine Sensorverkabelung am Messpunkt und hängt von der Sichtlinie und den Oberflächenmessbedingungen ab. Die faseroptische Messung nutzt direkte Kontakt- oder eingebettete Punktmessung, kann interne oder geschlossene Stellen messen, an denen Sondenzugang möglich ist, ist für die kontinuierliche Punktüberwachung geeignet und bietet elektrisch isolierte optische Erfassung.

Infrarot ist nicht ungenau – es dient einem anderen Messzweck, insbesondere für zugängliche Oberflächen, bei denen eine kontinuierliche eingebettete Messung nicht praktikabel ist.

Welche Informationen sind vor der Auswahl eines Hochspannungs-Temperatur­sensors erforderlich?

  • Gerätetyp
  • Spannungsumgebung
  • Messpunkt
  • Oberflächen- oder Innenmessung
  • Erforderlicher Temperatur­bereich
  • Erwartete Betriebstemperatur
  • Sondenabmessungen
  • Faserlänge
  • Anzahl der Erfassungs­punkte
  • Anzahl der Überwachungskanäle
  • Überwachung des Gerätestandorts
  • EMI-/HF-Umgebung
  • Erforderliche Kommunikations­schnittstelle
  • SPS-/SCADA-Anforderung
  • Alarmausgabeanforderung
  • Installationsraum
  • Connector-Anforderung

Häufige Missverständnisse bei der Hochspannungs-Temperatur­messung

Hochspannung selbst verändert den Temperatur­messwert. Hochspannung und EMI stellen vor allem Herausforderungen für das Messsystem dar; Sie verändern die gemessene physikalische Temperatur nicht direkt.

Faseroptische Sensoren werden nur ausgewählt, weil sie genauer sind. Elektrische Isolierung und Widerstands­fähigkeit gegen elektro­magnetische Störungen sind häufig die Hauptgründe, nicht nur die Genauigkeit.

PT100 und Thermoelemente können nicht in der Nähe von Hochspannung verwendet werden. Sie können erfolgreich eingesetzt werden, wenn Isolierung, Abschirmung, Erdung und Systemdesign angemessen sind.

Eine einzelne faseroptische Sonde kann ein gesamtes Transformator- oder Sammelschienensystem messen. Eine Punktsonde misst einen definierten Ort, nicht das gesamte System.

Das Auswertegerät muss neben dem Erfassungs­punkt installiert werden. Der Lichtwellenleiter ermöglicht eine separate Positionierung des Instruments entsprechend der erforderlichen Leitungsführung und dem Systemdesign.

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  • Erforderliche Kommunikations­schnittstelle

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Häufige Fragen

Warum eignen sich faseroptische Sensoren für Hochspannung?+

Da der optische Erfassungspfad elektrisch isoliert und äußerst resistent gegen elektro­magnetische Störungen ist, ist eine direkte Punkttemperatur­messung in der Nähe von unter Spannung stehenden Geräten möglich, während das Instrument vom Messort getrennt bleibt.

Are fiber optic temperature sensors electrically isolated?+

Ja. Der Erfassungspfad verwendet eine optische Übertragung anstelle einer leitenden elektrischen Verkabelung, was zur Vereinfachung der elektrischen Isolierung des Messpfads beiträgt.

Können elektro­magnetische Störungen einen faseroptischen Temperatur­sensor beeinflussen?+

Der optische Erfassungspfad selbst ist äußerst resistent gegen elektro­magnetische Störungen, obwohl das Auswertegerät und seine elektrischen Anschlüsse dennoch der normalen technischen Praxis entsprechen sollten.

Können faseroptische Sensoren die Temperatur der Transformator­wicklung messen?+

Ja. Eingebettete Sonden können eine direkte Temperatur­messung an ausgewählten Wicklungs­stellen ermöglichen, die während der Transformator­konstruktion ausgewählt werden.

Können faseroptische Temperatur­sensoren in Schaltanlagen verwendet werden?+

Ja, insbesondere an Sammelschienenverbindungen, Kabelabschlüssen und anderen Verbindungspunkten, an denen elektrische Isolierung wichtig ist und die herkömmliche Verkabelung schwierig zu verlegen ist.

Können PT100-Sensoren in Hochspannungs­umgebungen verwendet werden?+

Ja. PT100-Sensoren bleiben praktisch und weit verbreitet, wenn beim Systemdesign entsprechende Isolierung, Abschirmung und Erdung angewendet werden.

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