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Faseroptischer Temperatur­sensor oder Pt100: Unterschiede und Einsatzgrenzen

INNO Anwendungstechnik Aktualisiert am 02.09.2026 8 Min. Lesezeit

Vergleichen Sie optische und widerstandsbasierte Punktmessung nach Signalweg, elektrischer Isolierung, Installation und Anwendungseignung.

Faseroptischer Temperatursensor oder Pt100: Unterschiede und Einsatzgrenzen

Pt100-Sensoren erfassen die Temperatur über den elektrischen Widerstand eines Platinelements. Fluoreszenzbasierte faseroptische Sensoren werten dagegen eine optische Antwort an der Messspitze aus. Die Unterschiede betreffen vor allem Signalweg, galvanische Trennung, Störeinflüsse und Einbauanforderungen.

Faseroptische Temperatur­sensoren und PT100-Sensoren können beide eine punktuelle Temperatur­messung ermöglichen, verwenden jedoch sehr unterschiedliche Erfassungs- und Signalübertragungsmethoden. PT100 nutzt die vorhersehbare Widerstands­änderung eines Platinelements und erfordert elektrische Leiter zwischen dem Sensorelement und der Messelektronik. Ein faseroptischer Temperatur­fühler verwendet einen optischen Erfassungspfad und überträgt das Messsignal über eine optische Faser, was ihn dort nützlich macht, wo elektrische Isolierung oder eine hohe Beständigkeit gegen elektro­magnetische Störungen wichtig sind.

PT100 ist oft eine praktische Wahl für herkömmliche industrielle Temperatur­messungen. Die faseroptische Sensorik wird attraktiver, wenn sich der Messpunkt innerhalb oder in der Nähe von Hochspannungs­geräten, starken elektro­magnetischen Feldern, HF- oder Mikrowellenumgebungen, starken Magnetfeldern oder elektrisch isolierten Strukturen befindet.

Faseroptischer Temperatur­sensor vs. PT100: Messung und Installation

VergleichFaseroptischer Temperatur­sensorPT100
MessprinzipOptische Punkttemperatur­messungPlatin-Widerstands­temperatur­messung
SignalpfadGlasfaserElektrische Leitungsdrähte
Elektrische LeitfähigkeitNichtleitender ErfassungspfadKonduktiver Erfassungspfad
Beständigkeit gegen EMI / RFIDer optische Erfassungspfad weist eine hohe Beständigkeit gegen elektro­magnetische Störungen aufElektrische Verkabelung und Messkreise erfordern möglicherweise geeignete Abschirmungs- und Installationsverfahren
Hochspannungs­messungGeeignet für die direkte Messung in der Nähe von unter Spannung stehenden StrukturenGeeignet, wenn Isolierung und Verkabelung ordnungsgemäß ausgelegt sind
Starke MagnetfelderNicht von der Magnetfeldkopplung entlang der Faser betroffenErfordert möglicherweise zusätzliche Abschirmung oder Überlegungen zur Verlegung
SondengrößeKompakte Sensorspitze, variiert je nach KonfigurationGroße Auswahl an Bauformen, vom Kompaktelement bis zur Mantelsonde
Lead-/Glasfaser-RoutingLichtwellenleiter von der Sonde zum Instrument verlegtKupferkabel zum Sender oder Controller verlegt
Mehrpunkt­überwachungMehrere Sonden werden an ein Mehrkanal­instrument angeschlossenMehrere Widerstands­thermometer verbinden sich mit Mehrkanal-Erfassungs- oder Steuerungssystemen
SignalkonditionierungErfordert einen faseroptischen Temperatur­transmitter oder ein AuswertegerätErfordert ein RTD-Eingangsmodul oder einen Temperatur­transmitter
SPS-/SCADA-IntegrationÜber RS485, Modbus, Analogausgang oder Relais vom AuswertegerätÜber RTD-Eingangsmodul oder Senderausgang
Typische AnwendungenTransformator­wicklungen, Hochspannungs­geräte, HF-/EMI-empfindliche OrteKonventionelle Industrie- und Prozessausrüstung

Wie die beiden Temperatur­sensoren die Temperatur messen

Faseroptischer Temperatur­sensor

Licht wird durch eine optische Faser zu einer definierten Sondenspitze übertragen, wo die Messung erfolgt. Das optische Rücksignal wandert durch dieselbe Faser zurück und wird von einem Auswertegerät verarbeitet, das es in einen Temperatur­messwert umwandelt. Am Messpunkt selbst ist kein elektrisches Sensorsignal erforderlich.

PT100-Temperatur­sensor

Ein PT100-Element besteht aus Platin, dessen elektrischer Widerstand sich mit der Temperatur auf vorhersehbare Weise ändert. Die Messelektronik legt einen kleinen Strom an und berechnet aus dem resultierenden Widerstands­wert die Temperatur. Elektrische Leitungsdrähte verbinden das RTD-Element mit dem Messgerät und bilden einen leitenden Stromkreis vom Erfassungs­punkt zum Kontrollraum oder zur Schalttafel.

Elektrische Isolierung und Hochspannungs­umgebungen

Dies ist einer der wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Technologien. PT100 verwendet eine leitende Verkabelung zwischen dem Sensorelement und dem Instrument. Eine faseroptische Sonde verwendet stattdessen einen optischen Pfad, sodass kein elektrisches Signal entlang der Sensorverbindung übertragen wird.

Diese Unterscheidung ist an Orten wie Transformator­wicklungen, Hochspannungs­prüfgeräten, unter Spannung stehenden elektrischen Komponenten, elektrischen Isolationsstrukturen und ausgewählten Messpunkten innerhalb von Schaltanlagen wichtig. PT100 kann in vielen elektrischen Anwendungen eingesetzt werden, wenn Installation, Isolierung und Messkreis richtig ausgelegt sind. Allerdings kann die direkte Temperatur­messung an Orten, die einen nichtleitenden Signalpfad erfordern, die faseroptische Erfassung begünstigen.

EMI, RFI und starke elektro­magnetische Felder

Bei der faseroptischen Abtastung wird keine elektrische Signalübertragung entlang der Abtastfaser verwendet, sodass der optische Pfad selbst nicht durch elektro­magnetische Kopplung beeinflusst wird. PT100 basiert auf der Widerstands­messung über leitende Leitungen, daher können Verkabelungsmethode, Abschirmung, Erdung und Instrumentendesign in Umgebungen mit elektrischem Rauschen wichtiger werden.

Typische Umgebungen, in denen die optische Erfassung bevorzugt werden kann, umfassen Transformator­wicklungen, Generatoren, Hochstrom-Bussysteme, HF-Geräte, Mikrowellen­heizungsanlagen, MRT-Systeme und Hochspannungs­labore.

Temperatur­bereich, Genauigkeit und Reaktionszeit

Beide Technologien können nützliche industrielle Temperatur­messungen liefern, die tatsächliche Leistung hängt jedoch von der Sensor­konstruktion, dem Instrument und der Anwendung ab.

Für einen typischen faseroptischen Punkttemperatur­fühler liegt der nutzbare Bereich üblicherweise bei etwa -40 bis 260 °C, mit einer Genauigkeit im Bereich von ±0,5 bis ±1 °C und Reaktionszeiten unter 1 Sekunde, abhängig von der Fühlerkonfiguration. PT100-Sensoren sind in vielen Industriekonstruktionen und Temperatur­bereichen erhältlich, daher hängt die nutzbare Spezifikation stark vom RTD-Element, der Hülle, der Verkabelung und dem Sender ab.

ParameterGlasfaserPT100
Temperatur­bereichHängt von der Konfiguration der optischen Sonde abHängt von der RTD-Konstruktion ab
GenauigkeitAbhängig von Sonde und InstrumentAbhängig von RTD-Klasse, Verkabelung und Sender
ReaktionszeitKleine Sonden können schnell reagierenHängt stark vom Element und der Schutzhülle ab
SignalpfadOptischElektrischer Widerstand

Sondengröße und Installationsraum

Faseroptische Temperatur­sonden können kompakte Messspitzen verwenden, mit typischen Sondendurchmessern von etwa 2–3 mm je nach Konfiguration, was bei begrenzten Wicklungs­räumen von Vorteil sein kann. PT100-Sensoren sind in vielen physikalischen Bauformen erhältlich, von kompakten Elementen bis hin zu metallummantelten Industriesonden, und können auch in eine Vielzahl von Einbauräumen passen.

Der entscheidende Faktor ist nicht, dass eine Technologie immer kleiner ist – die Sondengeometrie muss zum spezifischen Messpunkt, seinem Zugang und seinen mechanischen Schutzanforderungen passen.

Glasfaser-Routing vs. elektrische Verkabelung

Faseroptische Sonde

Die optische Faserführung verläuft vom Erfassungs­punkt zum Auswertegerät. Längen von etwa 3–5 m sind für viele Geräteinstallationen im Allgemeinen praktisch, wobei bei Bedarf auch längere Glasfaserstrecken verfügbar sind. Da die Faser ein optisches Signal überträgt, sorgt sie für eine elektrische Isolierung entlang der Strecke und erfordert in der Regel bei der Installation Aufmerksamkeit auf den Biegeradius und den mechanischen Schutz.

PT100

PT100-Sensoren werden mit 2-Draht-, 3-Draht- oder 4-Draht-Messanordnungen verdrahtet, wobei ein leitfähiges Kabel vom Sensorelement zum Instrument geführt wird. Der Leitungswiderstand kann die Messgenauigkeit beeinflussen, insbesondere bei 2-Draht-Konfigurationen, und je nach Installationsumgebung können Abschirmungs- oder Verlegungsmaßnahmen erforderlich sein.

Die Verdrahtungsarchitektur selbst ist ein praktischer Faktor bei der Auswahl – nicht nur eine Frage der elektrischen Isolierung des Sensors, sondern auch der Frage, welche Kabelführung am Installationsort möglich ist.

Mehrpunkt-Temperatur­überwachung

Bei der faseroptischen Messung entspricht eine Punktsonde im Allgemeinen einem definierten Temperatur­messpunkt. Mehrere Sonden werden an einen Mehrkanal-Temperatur­transmitter oder ein Auswertegerät angeschlossen und bilden ein faseroptisches Temperatur­überwachungs­system.

Mehrere PT100-Elemente können auch an mehrkanalige Erfassungs- oder Steuerungssysteme angeschlossen werden. Beim Vergleich geht es hier weniger darum, ob eine Mehrpunkt­überwachung mit beiden Technologien möglich ist, sondern vielmehr um die Sensorverkabelung, die Kanalanzahl, die Instrumentenarchitektur und die Anforderungen an die elektrische Isolierung an jedem Punkt.

AnforderungGlasfaseransatzPT100-Ansatz
Einzelner PunktEine Sonde für einen InstrumentenkanalEin RTD zu einem Eingangskanal
Mehrere PunkteMehrere Sonden zu einem Mehrkanal­instrumentMehrere Widerstands­thermometer zu einem Mehrkanalmodul
Viele AusrüstungspunkteMehrkanal-Überwachungs­gerät mit elektrischer Trennung an jedem PunktMehrkanal-RTD-Erfassungs­system
SPS-/SCADA-IntegrationÜber die Ausgabe des AuswertegerätsÜber Sender oder RTD-Eingangsmodul

SPS-, SCADA- und Überwachungs­systemintegration

Unabhängig davon, ob es sich bei der Sensortechnologie um PT100 oder Glasfaser handelt, wird die Messung letztendlich über einen geeigneten Sender oder ein Auswertegerät mit einem Steuerungssystem verbunden.

Glasfaser-Auswertegeräte können je nach ausgewähltem Instrument RS485, Modbus RTU, Analogausgang, Alarmrelaisausgänge und lokale Anzeige bieten. PT100-Messungen werden typischerweise über ein RTD-Eingangsmodul, einen Temperatur­transmitter oder eine SPS mit direktem RTD-/Analogeingang in ein Steuerungssystem eingespeist und dann in das Überwachungs­system integriert.

Die Integrationsmethode unterscheidet sich zwischen den beiden Technologien, aber beide können in modernen industriellen Überwachungs­systemen verwendet werden.

Wo PT100 oft die praktische Wahl ist

PT100 bleibt eine praktische und vertraute Option für eine Vielzahl von Anwendungen, einschließlich konventioneller Industriemaschinen, Prozessanlagen, HVAC-Systemen, Tanks und Rohrleitungen sowie Lagergehäusen.

PT100 ist oft eine praktische Wahl, wenn:

Elektrische Isolierung ist keine primäre Anforderung. EMI-Bedingungen sind beherrschbar. Herkömmliche kabelgebundene Sensor­installation ist akzeptabel. Vorhandene SPS- oder Sender-Infrastruktur unterstützt bereits RTD-Eingänge. Eine standardmäßige industrielle Sondenkonstruktion passt zum Messpunkt.

Wo faseroptische Temperatur­messung oft bevorzugt wird

Die faseroptische Punkttemperatur­erfassung wird häufig in Transformator­wicklungen (sowohl trocken als auch in Öl getaucht), Hochspannungs­geräten, Generatorwicklungen, HF- und Mikrowellenumgebungen, MRT-Systemen und Hochspannungs­testaufbauten eingesetzt.

Diese Umgebungen können die optische Abtastung attraktiver machen, da die Messverbindung nicht auf eine leitende Signalverkabelung am Abtastpunkt angewiesen ist – sie bietet elektrische Isolierung, Widerstands­fähigkeit gegen elektro­magnetische Störungen, eine kompakte Sondenfläche und eine Verbindung zu einem Fernüberwachungs­instrument.

Glasfaser vs. PT100 nach Anwendung

AnwendungGlasfaserPT100Wichtige Überlegungen zur Auswahl
Transformator­wicklungOft bevorzugtHängt von der Installation abPotenzielle Trennung an der Wicklung
Trocken­transformatorOft bevorzugtHängt von der Installation abEMI und Spannungsnähe
SchaltanlagenAllgemeine OptionAllgemeine OptionPosition relativ zu unter Spannung stehenden Teilen
SammelschienenanschlussOft bevorzugtHängt von der Installation abNähe zu hohem Strom/hoher Spannung
Motor/GeneratorAllgemeine OptionAllgemeine OptionWicklungs­zugriff und EMI-Level
IndustriemaschinenHängt von der Installation abAllgemeine OptionMachbarkeit herkömmlicher Verkabelung
ProzessausrüstungHängt von der Installation abAllgemeine OptionVorhandene Instrumentierung
Mikrowelle / HFOft bevorzugtGeeignet bei korrektem DesignHF-Interferenz mit der Verkabelung
MRT / Starkes MagnetfeldOft bevorzugtGeeignet bei korrektem DesignMagnetfeldinteraktion
Hochspannungs­prüfungOft bevorzugtGeeignet bei korrektem DesignUnmittelbare Nähe zu Hochspannung
LaborprüfstandAllgemeine OptionAllgemeine OptionFlexibilität und vorhandenes Setup

So wählen Sie zwischen einem faseroptischen Temperatur­sensor und PT100

Verwenden Sie einen PT100, wenn:

Die Messumgebung ist elektrisch konventionell. Eine Standard-Sensorverkabelung ist akzeptabel. Vorhandene Instrumente unterstützen bereits RTD-Eingänge. Eine herkömmliche Industriesonde passt zum Messpunkt. Eine elektrische Isolierung am Messpunkt ist keine wesentliche Anforderung.

Erwägen Sie faseroptische Sensoren, wenn:

Der Sensor befindet sich in der Nähe von Hochspannung. Direkte elektrische Isolierung ist wichtig. Starke EMI/RFI liegen vor. HF- oder Mikrowellenfelder sind beteiligt. Starke Magnetfelder sind vorhanden. Eine leitende Sensorverkabelung ist unerwünscht. Der Erfassungsort befindet sich innerhalb von Transformatoren oder elektrischen Wicklungs­strukturen.

Fragen, die Sie stellen sollten, bevor Sie sich für PT100 oder Glasfasersensorik entscheiden

Welcher Temperatur­bereich ist erforderlich? Wo ist der eigentliche Erfassungs­punkt? Steht die Messstelle unter Spannung? Ist eine elektrische Trennung erforderlich? Ist starke EMI oder HF vorhanden? Ist eine nichtmetallische Sonde erforderlich? Wie viel Bauraum steht zur Verfügung? Wie weit ist das Auswertegerät vom Erfassungs­punkt entfernt? Wie viele Punkte müssen überwacht werden? Akzeptiert das Steuerungssystem RTD-Eingaben direkt? Ist RS485/Modbus erforderlich? Sind 4–20 mA erforderlich? Sind Alarmrelaisausgänge erforderlich? Ist eine lokale Anzeige erforderlich?

Häufige Missverständnisse beim Vergleich von faseroptischen Sensoren und PT100

„Faseroptische Sensoren sind immer genauer.“ Nicht unbedingt. Die Genauigkeit hängt von der vollständigen Sensor- und Instrumentenkonfiguration ab, nicht nur von der Sensortechnologie.

„PT100 kann nicht in elektrischen Geräten verwendet werden.“ Falsch. PT100 wird häufig in Elektro- und Industriegeräten verwendet. Die Eignung hängt von der Isolierung, der Verkabelung und dem Messort ab.

„Glasfaser-Sensorik ist nur für Transformatoren geeignet.“ Es wird auch in HF-, Mikrowellen-, Generator-, Hochspannungs-, MRT- und industriellen Testumgebungen verwendet.

„Nur die Sensorspezifikation zählt.“ Sondenstruktur, Kabel- oder Faserführung, Kanalanzahl und Überwachungsschnittstelle gehören ebenfalls zur Auswahl.

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Häufige Fragen

Ist ein faseroptischer Temperatur­sensor genauer als ein PT100?+

Nicht grundsätzlich. Die Genauigkeit hängt vom Sondendesign, dem angeschlossenen Instrument und der Installationsqualität beider Technologien ab. Keine der beiden Erfassungs­methoden bietet einen universellen Genauigkeitsvorteil.

Können PT100-Sensoren in Hochspannungs­geräten verwendet werden?+

Ja, PT100 wird in vielen elektrischen Anwendungen verwendet, wenn die Isolierung, Verkabelung und der Messkreis richtig ausgelegt sind. Direkte Messungen an Punkten, die einen nichtleitenden Signalpfad erfordern, können stattdessen die faseroptische Erfassung begünstigen.

Warum werden faseroptische Temperatur­sensoren in Transformator­wicklungen verwendet?+

Der optische Erfassungspfad sorgt für elektrische Isolierung und erfordert keine leitende Verkabelung am Messpunkt, was nützlich ist, wenn der Sensor in der Nähe von unter Spannung stehenden Wicklungs­strukturen sitzt.

Welcher Sensor ist bei starken elektro­magnetischen Feldern besser?+

Die faseroptische Sensorik ist nicht auf die Übertragung elektrischer Signale entlang der Sensorfaser angewiesen und ist daher im Allgemeinen weniger von elektro­magnetischen Störungen betroffen. PT100 kann bei entsprechender Abschirmung und Verdrahtungskonstruktion auch in solchen Umgebungen eingesetzt werden.

Können faseroptische Temperatur­sensoren an SPS oder SCADA angeschlossen werden?+

Ja. Ein faseroptischer Temperatur­transmitter oder ein Auswertegerät kann je nach ausgewähltem Instrumentenmodell typischerweise über RS485, Modbus, analoge Signale oder Alarmrelais ausgeben.

Können PT100- und faseroptische Sensoren im selben Überwachungs­system verwendet werden?+

Ja, beide können in ein gemeinsames Steuerungs- oder Überwachungs­system eingespeist werden, sofern für jeden Sensortyp die entsprechenden Eingangsmodule oder Sender verwendet werden.

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