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Temperatur­sensoren für die elektrische Energieverteilung in Rechenzentren

INNO Anwendungstechnik Aktualisiert am 19.09.2026 11 Min. Lesezeit

Vergleichen Sie Temperatursensoren für Transformatoren, Schaltanlagen, Sammelschienen und Kabelanschlüsse in Rechenzentren, einschließlich Mehrpunktüberwachung und BMS-Integration.

Temperatursensoren für die elektrische Energieverteilung in Rechenzentren

In Rechenzentren sind zwei Messaufgaben zu unterscheiden: die Überwachung der Luft- und Kühlbedingungen sowie die Temperaturüberwachung der elektrischen Energieverteilung. Ein Raumsensor erfasst weder die Wicklungstemperatur eines Transformators noch eine Sammelschienenverbindung oder einen Kabelanschluss.

  • Die Temperatur­überwachung im Rechenzentrum umfasst sowohl die Umgebungsmessung als auch die Temperatur­überwachung elektrischer Geräte.
  • Raum- und Racksensoren messen die Umgebungsbedingungen, stellen jedoch nicht direkt die Temperaturen in Stromverteilungsgeräten dar.
  • Wichtige elektrische Überwachungsziele können Transformatoren, Schaltanlagen, Sammelschienenverbindungen, Kabelanschlüsse und ausgewählte Hochstromverbindungen sein.
  • Punkttemperatur­sensoren werden verwendet, wenn die Temperatur eines bestimmten elektrischen Standorts direkt gemessen werden muss.
  • Faseroptische Temperatur­sensoren sind dort relevant, wo elektrische Isolierung, Hochspannung oder starke elektro­magnetische Störungen wichtig sind.
  • Mehrpunkt-Temperatur­daten können über kompatible Instrumente und Systemarchitekturen an SPS, SCADA, BMS oder andere Überwachungsplattformen gesendet werden.

Leitfaden zur Temperatur­überwachung im Rechenzentrum

Welche Temperatur­sensoren werden in Rechenzentren verwendet?

Der richtige Temperatur­sensor für den Einsatz im Rechenzentrum hängt davon ab, welche Temperatur gemessen wird. Jeder Sensortyp meldet eine andere Wärmemenge.

ÜberwachungszielTypischer Sensor/MethodeWas es misst
Raum / GangUmgebungstemperatur­sensorUmgebungslufttemperatur
Server-RackRack-Einlass-/AuslasssensorLokale Luftstromtemperatur
TransformerÖl-, Wicklungs- oder ausgewählte Punkttemperatur­sensorenAusgewählte Wicklungs-, Öl- oder lokale Transformator­temperatur, je nach Sensor
SchaltanlagePunktkontakt-/drahtlos-/faseroptischer SensorAusgewählte elektrische Anschlusstemperatur
SammelschienenverbindungPunkttemperatur­sensorLokale Gelenktemperatur
KabelabschlussPunkttemperatur­sensorLokale Abschlusstemperatur
LeistungselektronikKontakt-/optische/infrarote MethodeAusgewählte Geräte- oder Oberflächentemperatur

Kein einzelner Temperatur­sensor im Rechenzentrum deckt jede Reihe ab.

Umgebungstemperatur­überwachung im Rechenzentrum im Vergleich zur Temperatur­überwachung elektrischer Geräte

ÜberwachungstypHauptzielTypische Frage
UmweltüberwachungRaum / Rack / LuftstromLiegt die Kühlumgebung im erforderlichen Bereich?
Überwachung elektrischer GeräteTransformator / Schaltanlage / Sammelschiene / KabelanschlussWie hoch ist die Temperatur an dieser elektrischen Komponente oder diesem Verbindungspunkt?

Die Rack-Einlasstemperatur stellt nicht direkt die Temperatur der Transformator­wicklung, der Sammelschienenverbindungstemperatur, der Kabelabschlusstemperatur oder der Kontakttemperatur der Schaltanlage dar. Beide Arten der Überwachung sind sinnvoll, da sie unterschiedliche Fragen beantworten. Umgebungs- und Elektroüberwachung ergänzen einander und ersetzen keines der anderen.

Welche Stromverteilungsgeräte im Rechenzentrum sollten temperatur­überwacht werden?

Bei der Stromüberwachung von Rechenzentren kann die elektrische Temperatur­überwachung die folgenden Gerätetypen und Verbindungspunkte abdecken:

  • Transformatoren
  • Mittelspannungsschaltanlagen
  • Niederspannungs­schaltanlagen, bei denen eine ausgewählte Anschlussüberwachung erforderlich ist
  • Sammelschienen und Sammelschienenverbindungen
  • Kabelendverschlüsse und Kabelschuhe
  • Leistungsschalter-Verbindungspunkte
  • Stromverteilertafeln
  • Ausgewählte USV-/Stromumwandlungsverbindungen, bei denen eine Temperatur­messung erforderlich ist

Nicht jede Komponente erfordert die gleiche Überwachungsmethode oder Anzahl von Sensoren. Die Überwachung der Stromverteilungstemperatur ist pro Gerätetyp und pro Projekt geplant.

Wie funktioniert die Temperatur­überwachung von Rechenzentrums­transformatoren?

Die Überwachung von Transformatoren im Rechenzentrum kann die Wicklungs­temperatur, potenzielle Heißstellen, die Öltemperatur an der Oberfläche, die Wicklungs­temperatur von Trocken­transformatoren und andere ausgewählte thermische Parameter umfassen. Unterschiedliche Transformator­typen erfordern unterschiedliche Überwachungsarchitekturen.

Eingebettete punktförmige faseroptische Sonden können ausgewählte Wicklungs­stellen direkt messen, wenn eine solche Erfassung im Transformator­design enthalten ist. Jede Sonde misst nur ihre Einbauposition, daher werden die Standorte anhand des Transformator­designs und der thermischen Analyse ausgewählt.

Wie wird die Temperatur­überwachung der Schaltanlagen im Rechenzentrum durchgeführt?

Die Temperatur­überwachung von Schaltanlagen konzentriert sich auf stromführende Punkte:

  • Sammelschienenverbindungen
  • Unterbrecherverbindungen
  • Kabelanschlüsse
  • Ausgewählte stromführende Verbindungen

Ein Schaltanlagentemperatur­sensor an jedem ausgewählten Punkt meldet die dortige Temperatur. Die Schranklufttemperatur spiegelt diese Anschlusstemperaturen nicht direkt wider. Die Überwachung von Schaltanlagen im Rechenzentrum nutzt daher Punktsensoren an den Anschlüssen und verlässt sich nicht auf die Messwerte der Schaltschrankluft.

Überwachung der Temperatur von Sammelschienen und elektrischen Verbindungen in Rechenzentren

Die Temperaturen an den örtlichen elektrischen Anschlüssen können von der Lufttemperatur im umgebenden Gehäuse abweichen. Für die Überwachung der Sammelschienentemperatur und der elektrischen Verbindungstemperatur wird daher an jedem ausgewählten Ort ein Sammelschienentemperatur­sensor oder Verbindungsstellensensor verwendet.

Ein Punktsensor misst einen definierten physischen Ort. Für die separate Überwachung der A-/B-/C-Phasen sind normalerweise drei unabhängige Erfassungs­punkte erforderlich. Die Überwachung sowohl einer Sammelschienenverbindung als auch eines Kabelabschlusses auf allen drei Phasen kann zu 6 Messpunkten führen. Bei diesen Zählungen handelt es sich um Beispiele, nicht um Standards.

Wann sollte ein faseroptischer Temperatur­sensor in einem Rechenzentrum verwendet werden?

Ein faseroptischer Temperatur­sensor ist relevant für:

  • Elektrische Hochspannungs­geräte
  • Transformator­wicklungs­messung
  • Ausgewählte Schaltanlagenpunkte
  • Sammelschienen- und Elektroanschlussüberwachung
  • Starke EMI-Umgebungen
  • Elektrisch isolierte Messung
  • Mehrpunkt­überwachung elektrischer Geräte

Seine Kernmerkmale sind direkte Punktmessung, ein elektrisch isolierter optischer Erfassungspfad, hohe Beständigkeit gegen elektro­magnetische Störungen entlang des optischen Pfads, eine kompakte Punktsonde, ein Fernüberwachungs­instrument und Mehrkanal­messung. Das Instrument und die externe Verkabelung bleiben elektronische Komponenten.

Ein faseroptischer Punktsensor misst nur den Ort, an dem er installiert ist. Es scannt weder einen Transformator noch eine Schaltanlage und lokalisiert nicht automatisch jeden Hotspot. faseroptische Sensoren sind nicht in jedem Rechenzentrum erforderlich und stellen keinen allgemeinen Ersatz für andere Sensoren dar.

Glasfaser- vs. drahtlose vs. Infrarot-Temperatur­sensoren für Rechenzentrums-Stromversorgungsgeräte

FunktionGlasfaserDrahtloser KontaktsensorInfrarot
MessungDirekt installierter PunktDirekt installierter PunktZugängliche Oberfläche
Kontinuierliche ÜberwachungJaNormalerweise abhängig von der SensorarchitekturAbhängig vom System
Elektrische Isolierung am ErfassungspfadElektrisch isolierter optischer ErfassungspfadAbhängig vom SensordesignBerührungslos
EMI-BerücksichtigungHohe Störfestigkeit entlang des optischen PfadesAbhängig von der SensorarchitekturBerührungslose optische Messung
SichtlinieNeinNeinErforderlich für Infrarotmessung
Mehrpunkt­überwachungJaJaAbhängig vom System
Typische PassformHochspannungs- / EMI- / isolierte PunktüberwachungGegebenenfalls Nachrüstung und drahtlose ÜberwachungInspektion und zugängliche Oberflächen

Jede Methode passt zu einer anderen Überwachungsarchitektur und Projekte kombinieren sie häufig.

Wie funktioniert die Temperatur­überwachung von Mehrpunkt-Rechenzentren?

Das Stromverteilungssystem eines Rechenzentrums enthält viele unabhängige Temperatur­punkte. Bei der faseroptischen Punktmessung entspricht eine Sonde normalerweise einem aktiven Messkanal, und ein Mehrkanal­instrument liest sie zusammen. Dabei handelt es sich um eine Mehrpunkt-Temperatur­überwachung unabhängiger Standorte.

Mögliche Punkte sind drei Transformator­wicklungs­punkte, drei Schaltanlagen-Sammelschienenpunkte, drei Kabelabschlusspunkte und andere ausgewählte Verbindungen. Diese werden nicht alle in jedem Projekt vorhanden sein. Beispiele für 3-Punkt-, 6-Punkt-, 9-Punkt- und 12-Punkt-Konfigurationen sind Konfigurationsbeispiele und keine Industriestandards.

Für Schaltanlagen- und andere elektrische Ausrüstungsprojekte bietet INNO üblicherweise 3/6/9/12-Kanal-Konfigurationen an. Für spezielle Projekte kann die Kanalanzahl entsprechend den tatsächlichen Erfassungs­punkten angepasst werden.

Wie viele Temperatur­sensoren benötigt die Stromversorgungsausrüstung von Rechenzentren?

Beispiel für einen ÜberwachungsumfangBeispiel-SensorpunkteMögliche Kanalanzahl
Ein dreiphasiger elektrischer Anschluss 33 Kanäle
Zwei dreiphasige Stromstandorte 66 Kanäle
Drei dreiphasige Standorte 99 Kanäle
Vier dreiphasige Standorte 1212 Kanäle
Überwachung der Transformator­wicklungProjektspezifischHängt vom Wicklungs­erkennungsplan ab

Die tatsächliche Menge hängt vom Gerätedesign und den erforderlichen Überwachungspunkten ab.

Wie kann die Temperatur­überwachung von Rechenzentren mit BMS, SPS oder SCADA verbunden werden?

Eine faseroptische Sonde wird normalerweise nicht direkt an ein BMS-, SPS- oder SCADA-System angeschlossen. Ein Temperatur­überwachungs­system für elektrische Geräte im Rechenzentrum folgt diesem Weg:

Faseroptische Sonde → Mehrkanal-Temperatur­überwachungs­instrument → SPS / SCADA / BMS / andere Überwachungsplattform

Mögliche Geräteschnittstellen sind:

  • RS485 mit einem unterstützten Protokoll wie Modbus RTU
  • 4-20 mA
  • Alarmrelais
  • KANN, sofern unterstützt
  • Ethernet / TCP/IP, sofern unterstützt

Verfügbare Schnittstellen hängen vom Überwachungs­gerät und der Konfiguration ab. Nicht jedes BMS akzeptiert diese Schnittstellen direkt, sodass je nach Systemarchitektur möglicherweise ein Gateway, ein Controller oder eine Integrationsschicht erforderlich ist.

Die Daten können letztendlich in einem BMS, SCADA, DCIM oder einer Anlagenüberwachungsplattform angezeigt werden. Wie es dorthin gelangt, hängt von der Überwachungsarchitektur, dem Gateway, dem Protokoll und der Softwareintegration ab.

So wählen Sie einen Temperatur­sensor für die Stromversorgungsausrüstung von Rechenzentren aus

AnforderungWas Sie überprüfen sollten
MesszielRaum / Transformator / Schaltanlage / Sammelschiene / Kabelabschluss
Direkte Punkt- oder UmgebungsmessungEingebettete / Kontakt- / Luftmessung
SpannungsumgebungAnforderung an die elektrische Isolierung
EMI-UmgebungSensorsignalpfad und Installationsarchitektur
Anzahl der PunkteEinzelpunkt oder Mehrpunkt
AusrüstungsstufeNeubau / Fabrikintegration / Nachrüstung
Erforderlicher Temperatur­bereichErwartete Betriebsreichweite der Ausrüstung
SystemausgabeLokale Anzeige / Alarm / SPS / SCADA / BMS
KommunikationRS485 / analog / Relais / Netzwerk, sofern unterstützt
Glasfaser-RoutingErforderliche Glasfaserlänge

Wählen Sie einen Datencenter-Temperatur­sensor nicht nur anhand des Temperatur­bereichs aus. Berücksichtigen Sie, was gemessen wird, wo es installiert ist, die Spannungsumgebung, die Anzahl der Punkte und die Integrationsarchitektur. Die Alarmschwellen hängen vom Gerätedesign, den Herstelleranforderungen, den Projektspezifikationen und den Betriebsbedingungen ab.

Temperatur­überwachung für neue Rechenzentren im Vergleich zu Retrofit-Projekten

Neubau: Temperatur­messpunkte, Auswertegeräte und Kommunikations­architektur können zusammen mit dem elektrischen Verteilungssystem geplant werden.

Nachrüstung: Vorhandener Gerätezugang, Erfassungs­standorte, Routing, Überwachungsschnittstellen und Abschalt- oder Projektbedingungen müssen zuerst überprüft werden.

INNO-faseroptische Temperatur­überwachung für Rechenzentrums-Stromversorgungsgeräte

INNO bietet fluoreszenz­basierte punktförmige faseroptische Temperatur­sensoren und Mehrkanal-Auswertegeräte für ausgewählte Temperatur­messungen elektrischer Geräte in Stromverteilungssystemen von Rechenzentren. Auf der Seite Fluoreszierende faseroptische Temperatur­sensortechnologie wird das Sensorprinzip erläutert. Zu den Anwendungen gehören die Temperatur von Transformator­wicklungen, Schaltanlagenverbindungen, Sammelschienenverbindungen, Kabelanschlüsse, ausgewählte Hochspannungs­geräte und die Temperatur­überwachung in der Mehrpunkt-Stromverteilung.

  • Direkte Punkttemperatur­messung
  • Elektrisch isolierter optischer Erfassungspfad
  • Hohe Beständigkeit gegen elektro­magnetische Störungen entlang des optischen Erfassungs­pfads
  • Kompakte Sondenoptionen
  • Benutzerdefinierte Faserlänge
  • Mehrkanal­überwachung
  • 3/6/9/12-Kanal-Konfigurationen für gängige Elektrogeräteprojekte
  • Andere Kanalkonfigurationen je nach Projekt
  • SPS-/SCADA-/BMS-Integration durch kompatible Überwachungsarchitektur
  • OEM-/ODM-Unterstützung für Gerätehersteller und Integratoren

Typische INNO-Punktsonden-Referenzen umfassen einen Temperatur­bereich von etwa -40 bis 260 °C, eine Genauigkeit von etwa ±0,5 bis ±1 °C, eine Reaktion unter 1 s, einen Sondendurchmesser von etwa 2–3 mm und eine Faserlänge von etwa 0–20 m, je nach Sonde, Instrument und Projektkonfiguration.

Welche Informationen werden für die Temperatur­überwachungskonfiguration eines Rechenzentrums benötigt?

  • Anwendung für das elektrische System eines Rechenzentrums
  • Gerätetyp
  • Transformator / Schaltanlage / Sammelschiene / Kabelabschluss
  • Spannungspegel
  • Anzahl der überwachten Standorte
  • Anzahl der Phasen
  • Erforderliche Erfassungs­punkte
  • Erforderliche Kanäle
  • Erwarteter Temperatur­bereich
  • LWL-Routing-Entfernung
  • Überwachung des Gerätestandorts
  • Lokale Anzeigeanforderung
  • Alarmanforderung
  • SPS-/SCADA-/BMS-Anforderung
  • Erforderliche Kommunikations­schnittstelle

Verwandte Produkte zur Temperatur­überwachung von Energieanlagen in Rechenzentren

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Benötigen Sie Hilfe bei der Auswahl von Temperatur­sensoren für die Stromversorgungsausrüstung von Rechenzentren?

Wenn Ihr Projekt eine direkte Temperatur­messung für Transformatoren, Schaltanlagen, Sammelschienenverbindungen, Kabelanschlüsse oder andere Stromverteilungsgeräte im Rechenzentrum erfordert, geben Sie den Gerätetyp, den Spannungspegel, die Messorte, die Anzahl der Messpunkte und die Anforderungen an die Systemintegration an. INNO kann bei der Konfiguration der Glasfasersonden, der Kanalanzahl, der Faserlänge und des Auswertegeräts für das Projekt behilflich sein.

Kontaktieren Sie INNO Engineering

Häufige Fragen

Welche Temperatur­sensoren werden in Rechenzentren verwendet?+

Der richtige Temperatur­sensor für den Einsatz im Rechenzentrum hängt vom Ziel ab. Umgebungssensoren messen die Lufttemperatur in Räumen, Gängen und Racks, während Sensoren für elektrische Geräte Transformatoren, Schaltanlagen, Sammelschienenverbindungen und Kabelanschlüsse an bestimmten Punkten messen.

Wo sollten Temperatur­sensoren in der Stromversorgungsausrüstung von Rechenzentren installiert werden?+

An ausgewählten Stellen, die aus dem Gerätedesign ausgewählt wurden, wie z. B. Transformator­wicklungs­positionen, Sammelschienenverbindungen, Leistungsschalterverbindungen und Kabelanschlüsse. Die Positionen richten sich nach dem Gerätedesign und den Projektanforderungen.

Kann ein Raumtemperatur­sensor Heißstellen auf Sammelschienen oder Transformatoren erkennen?+

Nein, nicht direkt. Ein Raumsensor misst die Umgebungsluft, während Sammelschienen- und Transformator­temperaturen lokale Werte an bestimmten elektrischen Standorten sind.

Können faseroptische Temperatur­sensoren in Schaltanlagen und Transformatoren von Rechenzentren verwendet werden?+

Ja, wenn direkte Punktmessung, elektrische Isolierung oder Widerstands­fähigkeit gegen elektro­magnetische Störungen erforderlich sind. Transformator­sonden werden in der Regel im Transformator­design geplant und jede Sonde misst nur ihren Installationsort.

Wie viele Temperatur­sensoren werden für die Stromversorgungsausrüstung von Rechenzentren benötigt?+

Das hängt vom Gerätedesign und den erforderlichen Überwachungspunkten ab. Wenn alle drei Phasen einer Verbindung unabhängig voneinander überwacht werden, sind drei Erfassungs­punkte typisch. Konfigurationen wie 6/9/12 Kanäle sind eher praktische Beispiele als Industriestandards.

Kann die Temperatur­überwachung im Rechenzentrum mit BMS, SPS oder SCADA verbunden werden?+

Ja, über das Auswertegerät, unter Verwendung von Optionen wie RS485 mit einem unterstützten Protokoll wie Modbus RTU, 4–20 mA oder Alarmrelais, sofern unterstützt. Einige BMS-Plattformen benötigen außerdem ein Gateway oder eine Integrationsschicht.

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