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Temperatur galvanisch getrennt messen: Messprinzip und Einbau

INNO Anwendungstechnik Aktualisiert am 11.09.2026 7 Min. Lesezeit

Definieren Sie die elektrische Isolierung bei der Temperaturmessung und verstehen Sie, warum ein nichtleitender Sensorpfad wichtig sein kann.

Temperatur galvanisch getrennt messen: Messprinzip und Einbau

Galvanisch getrennte Temperaturmessung vermeidet eine unerwünschte leitfähige Verbindung zwischen Messstelle und Auswertegerät. Dafür kommen faseroptische Sensoren, berührungslose Infrarotmessungen oder elektrische Sensoren mit geeigneter Trennung und Signalaufbereitung infrage. Das passende Verfahren richtet sich nach Messaufgabe und Einbaubedingungen.

Für Anwendungen, bei denen der Messpunkt selbst elektrisch vom Instrument isoliert bleiben muss, bietet ein faseroptischer Temperatur­fühler eine besonders direkte Lösung, da das Temperatur­signal optisch und nicht über leitende Messleitungen übertragen wird. Fluoreszenz­basierte punktförmige faseroptische Temperatur­messung verwendet Sonden, die jeweils einen definierten Temperatur­punkt messen und kein leitendes elektrisches Messsignal durch die Faser wandert.

Elektrische Trennung bedeutet nicht, dass das Gerät keine Spannung hat, dass die gesamte Anlage vollständig elektrisch getrennt ist oder dass alle elektrischen Risiken beseitigt sind. Dies bedeutet, dass der Temperatur­messpfad so ausgelegt ist, dass unerwünschte elektrische Leitungen zwischen dem Messpunkt und der Messelektronik vermieden werden.

Was bedeutet elektrisch isolierte Temperatur­messung?

Potenzielle Trennung bei der Temperatur­messung bedeutet, eine unerwünschte leitende elektrische Verbindung zwischen der Messstelle und der Messelektronik bzw. dem Erfassungs­system zu verhindern. Die Isolierung kann an mehreren Stellen angewendet werden, einschließlich des Sensor-zu-Instrument-Pfads, eines Sendereingangs oder -ausgangs, eines Erfassungs­kanals, einer Stromversorgung oder einer Kommunikations­schnittstelle. Durch die Isolierung an einem Sender oder einer Kommunikations­schnittstelle allein wird der Erfassungs­punkt nicht isoliert.

Galvanische Isolierung und ein optischer Erfassungspfad sind verwandte, aber nicht identische Konzepte. Ein herkömmlicher elektrischer Sensor kann dennoch Teil eines elektrisch isolierten Systems sein, wenn im weiteren Verlauf der Signalkette eine geeignete Isolationselektronik eingesetzt wird.

Warum ist bei der Temperatur­messung eine elektrische Isolierung erforderlich?

Die elektrische Isolierung wird relevant, wenn große Potenzialunterschiede, unter Spannung stehende Geräte, Erdungsunterschiede, Erdschleifenprobleme, starke elektrische Felder, Einschränkungen bei der leitenden Sensorverkabelung oder Messelektronik auf einem anderen elektrischen Potenzial als der Erfassungs­punkt liegen.

Nicht jede Temperatur­messung erfordert eine elektrische Isolierung. Dies wird nur dann zu einer Anforderung, wenn die Messumgebung oder die Systemarchitektur dies erfordert.

Welche Temperatur­messmethoden sorgen für elektrische Isolierung?

MethodeSensorsignalIsolationsansatzAm besten geeignet für
Faseroptischer Temperatur­sensorOptisches SignalNichtleitender optischer ErfassungspfadDirekte Punktmessung, bei der eine Isolierung auf Sensorebene erforderlich ist
PT100 / RTD mit isolierter ElektronikElektrischer WiderstandPotenzielle Trennung am Sender/Erfassungs­systemKonventionelle industrielle Temperatur­messung
Thermoelement mit isoliertem EingangMillivolt elektrisches SignalIsolierte SignalaufbereitungIndustrielle Prozessmessung
InfrarotsensorOptisch, berührungslosKeine physische Sensorverbindung zum ZielZugängliche Flächen

Faseroptische Temperatur­messung zur elektrischen Isolierung

Die faseroptische Temperatur­messung entfernt leitende elektrische Messleitungen aus dem Sensorsignalpfad. Die Sondenspitze wird am ausgewählten Punkt platziert, die Temperatur verändert die optische Reaktion des Sensormaterials, das optische Signal wandert durch die Faser und das Auswertegerät berechnet die Temperatur.

Dies ist eine direkte Punktmessung. Es handelt sich nicht um eine berührungslose Messung und auch nicht um eine vollflächige Messung – der Fühler meldet die Temperatur an dem spezifischen Ort, an dem er installiert ist.

Können PT100-Sensoren zur galvanisch isolierten Temperatur­messung verwendet werden?

Ja. PT100-/RTD-Sensoren sind elektrische Widerstands­sensoren, und eine Isolierung auf Systemebene kann durch einen isolierten Sender, ein isoliertes Eingangsmodul, geeignete Isolierung, geeignete Verkabelung und gegebenenfalls Abschirmung oder Erdung erreicht werden.

PT100 bleibt für viele herkömmliche Systeme praktisch. Wenn das Sensorkabel selbst keinen leitenden Pfad zum Messpunkt bilden darf, ist eine faseroptische Erfassung möglicherweise besser geeignet.

Können Thermoelemente elektrisch isoliert werden?

Ja, abhängig von Installation und Signalkonditionierungsdesign. Ein Thermoelement verwendet ein kleines elektrisches Spannungssignal und die Isolierung kann mithilfe einer isolierten Verbindung, eines isolierten Verstärkers, eines isolierten Senders oder eines isolierten Erfassungs­kanals erfolgen.

Die leitenden Leitungen selbst sind zwischen dem Messpunkt und der Elektronik noch vorhanden. Aus diesem Grund sind optische Isolierung auf Sensorebene und elektrische Isolierung auf Systemebene unterschiedliche Konzepte, auch wenn beide als „isolierte“ Messung bezeichnet werden können.

Glasfaser vs. PT100 vs. Thermoelement vs. Infrarot

MethodeKontakttypSignalpfadElektrische IsolierungHauptbeschränkung
GlasfaserKontakt / eingebettetOptischNichtleitender optischer ErfassungspfadErfordert Probe-Zugriff
PT100KontaktElektrikHängt vom Systemdesign abLeitfähige Leitungen
ThermoelementKontaktElektrikHängt vom Isolationsdesign abLeitfähige Leitungen
InfrarotBerührungslosOptischKein elektrischer Kontakt mit dem ZielErfordert Sichtlinie

Isolierung auf Sensorebene vs. Isolation auf Instrumentenebene

Die Isolierung auf Sensorebene bedeutet, dass vom Erfassungs­punkt keine leitende Messleitung vorhanden ist – ein typisches Beispiel ist ein faseroptischer Temperatur­fühler. Isolierung auf Instrumentenebene bedeutet, dass am Messpunkt eine elektrische Sensorverkabelung vorhanden ist, aber isolierte Elektronik diesen Eingang vom nachgeschalteten System trennt, wie bei einem isolierten RTD-Transmitter oder einem isolierten Thermoelementmodul.

Diese beiden Ansätze erfüllen unterschiedliche Anforderungen an die elektrische Isolierung, und die richtige Wahl hängt davon ab, wo in der Messkette tatsächlich eine Isolierung erforderlich ist.

Elektrisch isolierte Temperatur­messung in Transformatoren

Transformatoren können eine direkte Wicklungs­temperatur­messung an einem internen Messpunkt mit hohem elektrischem Potenzial erfordern. Eine faseroptische Sonde kann während der Herstellung an einer ausgewählten Wicklungs­stelle eingebettet werden und so einen elektrisch isolierten Erfassungspfad zu diesem Punkt bereitstellen. Eine detaillierte Platzierungslogik für diese Anwendung wird in einem verwandten Artikel über die Messung der Transformator­wicklungs­temperatur behandelt.

Elektrische Isolierung bei der Temperatur­messung von Hochspannungs­geräten

In Schaltanlagen, Sammelschienen, Kabelanschlüssen, unter Spannung stehenden Leitern und elektrischen Prüfgeräten kann der Messpunkt auf einem anderen elektrischen Potenzial als das Überwachungs­gerät betrieben werden. Durch die optische Erfassung wird ein leitfähiger Temperatur­signalpfad zwischen diesen beiden Orten vermieden. Dies ist einer der Hauptgründe, warum faseroptische Sensoren für die Hochspannungs­temperatur­messung verwendet werden.

Leistungselektronik, IGBT- und SiC-Temperatur­messung

Leistungselektronikprüfungen können hohe Schaltspannungen, schnelle Transienten, starke elektro­magnetische Störungen und schwebende elektrische Potenziale umfassen. Die isolierte Temperatur­messung kann an einer Moduloberfläche, einem Gerätepaket, einem ausgewählten thermischen Punkt oder einer Testvorrichtung angewendet werden.

Die Messung sollte als Temperatur am physischen Standort der Sonde und nicht als direkte Verbindungstemperatur beschrieben werden, es sei denn, die Sensor­installation entspricht speziell diesem Messpunkt.

HF- und Mikrowellen-Temperatur­messung

Konduktive Temperatur­sensoren können je nach Konfiguration mit HF- oder Mikrowellenumgebungen interagieren. Eine faseroptische Sonde bietet einen nichtleitenden Erfassungspfad und kann in Mikrowellen­heizungen, HF-Testsystemen, dielektrischen Heizungen und industriellen Mikrowellengeräten verwendet werden.

Temperatur­messung in starken Magnetfeldern und MRT-Systemen

In Umgebungen mit starken Magnetfeldern erfordern elektrische und metallische Sensoranordnungen möglicherweise besondere Überlegungen. Die faseroptische Sensorik bietet einen elektrisch isolierten, optischen Signalpfad, der für ausgewählte Temperatur­messpunkte in stark magnetischen Umgebungen geeignet sein kann.

Die Kompatibilität mit einem bestimmten MRT- oder Magnetfeldsystem sollte anhand von Sondenmaterialien, Instrumentenplatzierung und den Anforderungen des Geräteherstellers bestätigt werden und nicht anhand eines allgemeinen Feldstärkewerts angenommen werden.

Elektrisch isolierte Temperatur­messung in Hochspannungs­prüflaboren

In einem Testlabor können das Testobjekt und das Auswertegerät physisch getrennt sein, wobei die Faserlänge die entfernte Platzierung des Instruments unterstützt. Dies gilt für dielektrische Prüfungen, Isolationsprüfungen, Prüfstände für elektrische Geräte und Hochspannungs­forschung, bei denen tatsächliche Sicherheitsabstände und Prüfspannungsverfahren den geltenden Anlagenstandards entsprechen sollten.

Wann ist die berührungslose Infrarotmessung besser geeignet?

Infrarotmessungen eignen sich gut für zugängliche Oberflächen, sichtbare Ziele, vorübergehende Inspektionen und Situationen, in denen die Sondeninstallation nicht praktikabel ist. Die faseroptische Sensorik wird typischerweise für interne Punktmessungen, eingebettete Messungen, kontinuierliche Kontaktmessungen und geschlossene Orte in Betracht gezogen, an denen Sondenzugang möglich ist.

Wie hängen EMI und elektrische Isolierung zusammen?

Elektrische Isolierung und Widerstands­fähigkeit gegen elektro­magnetische Störungen sind in einigen Anwendungen verwandte Vorteile, es handelt sich jedoch nicht um dasselbe Konzept. Die galvanische Trennung verhindert eine ungewollte leitende elektrische Verbindung, während die Widerstands­fähigkeit gegenüber elektro­magnetischen Störungen die Widerstands­fähigkeit der Messstrecke gegenüber elektro­magnetischen Störungen beschreibt. Die faseroptische Sensorik kann beide Vorteile entlang des optischen Sensorpfads bieten, sie sollten jedoch nicht als ein einziges Konzept behandelt werden.

Können mehrere elektrisch isolierte Temperatur­punkte überwacht werden?

Ja. Eine Punktsonde nutzt normalerweise einen Messkanal, und ein Mehrkanal­system kann mehrere Transformator­wicklungs­punkte, Schaltanlagenanschlüsse, Prüfobjekte, Leistungselektronikstandorte oder Laborgeräte überwachen.

Für spezielle Projekte können je nach Auswertegerät und Projektanforderungen etwa 1–64 Kanäle konfiguriert werden, obwohl nicht jedes Produkt diesen gesamten Bereich unterstützt. Die Kanalplanung wird in einem verwandten Artikel darüber, wie viele Kanäle für die faseroptische Temperatur­überwachung benötigt werden, näher erläutert.

Wie weit darf der Sensor vom Auswertegerät entfernt sein?

Die Faserlänge ist ein Routing-Parameter, kein Temperatur­bereichsparameter. Typische INNO-Punktsondenkonfigurationen unterstützen je nach Sondenstruktur und Projektanforderungen etwa 0–20 m, während 3–5 m ein praktischer Anfangsreferenzwert für viele Geräteanwendungen sind. Die tatsächliche Länge sollte dem tatsächlichen Verlegungsweg, der Instrumentenposition, der Durchführungsposition und dem Installationsspielraum entsprechen, wie in einem speziellen Leitfaden zur Auswahl der richtigen Faserlänge für einen faseroptischen Temperatur­sensor beschrieben.

Beeinflusst die elektrische Isolierung die Temperatur­genauigkeit?

Die elektrische Isolierung allein macht einen Temperatur­sensor nicht automatisch genauer. Die Genauigkeit hängt von der Sensortechnologie, dem Sondendesign, dem Sensorelement, dem Auswertegerät, dem thermischen Kontakt, der Systemkonfiguration und den Anwendungsbedingungen ab.

Der Isolationsvorteil von faseroptischen Sensoren betrifft hauptsächlich die elektrische Messumgebung und ist keine Garantie für eine höhere Genauigkeit.

So wählen Sie eine elektrisch isolierte Temperatur­messmethode aus

Wenn eine direkte Kontaktmessung ohne leitenden Messpfad erforderlich ist, ist die faseroptische Temperatur­erfassung eine geeignete Richtung. Wenn eine herkömmliche elektrische Messung akzeptabel ist, eine nachgeschaltete Isolierung jedoch erforderlich ist, kann ein PT100/RTD mit einem isolierten Sender funktionieren. Wenn eine umfassende industrielle Prozesskompatibilität erforderlich ist, ist ein Thermoelement mit isoliertem Eingang üblich. Wenn nur eine zugängliche Oberflächentemperatur erforderlich ist, ist eine Infrarotmessung geeignet. Für mehrere isolierte Punkte kann ein Mehrkanal-Glasfasersystem oder ein geeignetes isoliertes Erfassungs­system verwendet werden.

Auswahlhilfe für elektrisch isolierte Temperatur­messung

AnforderungPraktische Anleitung
Kein leitender Signalpfad am MesspunktFaseroptischer Temperatur­sensor
Konventionelle RTD-Messung mit isoliertem AusgangPT100 + isolierter Sender
Thermoelement-Prozessmessung mit IsolierungThermoelement + isolierte Erfassung
Nur zugängliche OberflächeInfrarotmessung
Interner HochpotentialpunktGlasfasersonde, sofern die Installation dies zulässt
Starke HF-/MikrowellenumgebungGlasfasersensorik könnte geeignet sein
Mehrpunkt-isolierte ErfassungMehrkanaliges Glasfaser-Überwachungs­system

Die endgültige Auswahl hängt vom Gerätedesign und dem erforderlichen Grad der elektrischen Isolierung ab.

Welche Informationen sind vor der Auswahl eines isolierten Temperatur­sensors erforderlich?

  • Gerätetyp
  • Messpunkt
  • Elektrisches Potenzial am Erfassungsort
  • Erforderliche Art der elektrischen Trennung
  • Kontaktierende oder berührungslose Messung
  • Innen- oder Oberflächentemperatur
  • Erforderlicher Temperatur­bereich
  • Erwartete Betriebstemperatur
  • Sondenabmessungen
  • Faser- oder Kabellänge
  • Anzahl der Messpunkte
  • Anzahl der Kanäle
  • Überwachung des Gerätestandorts
  • EMI / HF / magnetische Umgebung
  • Erforderliche Kommunikations­schnittstelle
  • Alarmausgabeanforderung
  • SPS-/SCADA-Anforderung
  • Installationsraum

Häufige Missverständnisse bei der elektrisch isolierten Temperatur­messung

Potenzielle Trennung bedeutet, dass keine Spannung vorhanden ist. Das ist falsch. Unter Isolation versteht man die Trennung im Messpfad, nicht das Fehlen von Spannung.

In isolierten Systemen können nur faseroptische Sensoren verwendet werden. Das ist falsch. PT100- und Thermoelementsysteme können isolierte Sender oder Erfassungs­module verwenden.

Ein isolierter Sender führt dazu, dass die Sensorverkabelung nicht leitend ist. Das ist falsch. Die Sensorleitungen bleiben leitend; Die Isolation erfolgt an der Elektronik.

Die faseroptische Temperatur­messung ist immer genauer. Das ist falsch. Seine Hauptvorteile sind optische Isolierung und Widerstands­fähigkeit gegen elektro­magnetische Störungen, nicht automatisch eine höhere Genauigkeit.

Infrarot- und faseroptische Temperatur­sensoren führen die gleiche Messung durch. Das ist falsch. Infrarot ist normalerweise eine berührungslose Oberflächenmessung, während faseroptische Sonden eine direkte Punktmessung ermöglichen, an der sich die Sonde befindet.

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Wenn Ihr Messpunkt elektrisch aktiv ist, sich auf einem anderen elektrischen Potenzial befindet oder sich nur schwer mit herkömmlicher Sensorverkabelung verbinden lässt, geben Sie den Gerätetyp, den Erfassungsort und die Überwachungs­anforderungen an. Wir können dabei helfen, festzustellen, ob eine faseroptische Sonde, ein herkömmliches isoliertes Sensorsystem oder eine andere Messmethode geeignet ist.

Bitte angeben:

  • Gerätetyp
  • Messpunkt
  • Elektrische Umgebung
  • Erforderliche Isolierung
  • Temperatur­bereich
  • Kontaktierende oder berührungslose Messung
  • Sondenabmessungen
  • Faser-/Kabellänge
  • Anzahl der Erfassungs­punkte
  • Überwachungskanäle
  • Gerätestandort
  • Erforderliche Kommunikations­schnittstelle

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Häufige Fragen

Was ist eine galvanisch getrennte Temperatur­messung?+

Es handelt sich um einen Messansatz, der verhindert, dass der Erfassungs­punkt eine unerwünschte leitende elektrische Verbindung zum Auswertegerät herstellt, und zwar mithilfe von Methoden wie faseroptischer Erfassung, berührungslosem Infrarot oder isolierter elektrischer Sensorelektronik.

Welcher Temperatur­sensor sorgt für elektrische Isolierung?+

Ein faseroptischer Temperatur­fühler sorgt durch seinen optischen Signalpfad für eine Isolierung auf Sensorebene. PT100- und Thermoelementsensoren können in Kombination mit isolierten Sendern oder Erfassungs­modulen auch eine Isolierung auf Systemebene erreichen.

Können PT100-Sensoren elektrisch isoliert werden?+

Ja. Die Isolierung wird in der Regel durch einen isolierten Sender oder ein Eingangsmodul zusammen mit einer geeigneten Isolierung und Verdrahtungskonstruktion und nicht durch das Sensorelement selbst erreicht.

Können Thermoelemente mit galvanischer Trennung verwendet werden?+

Ja. Isolierte Signalaufbereitung, isolierte Verstärker oder isolierte Erfassungs­kanäle werden üblicherweise mit Thermoelementen verwendet, um eine Isolierung auf Systemebene zu erreichen.

Are fiber optic temperature sensors electrically isolated?+

Ja. Der optische Sensorpfad überträgt kein leitendes elektrisches Messsignal, wodurch eine Isolierung direkt auf Sensorebene gewährleistet ist.

Was ist der Unterschied zwischen galvanischer Trennung und faseroptischer Sensorik?+

Galvanische Trennung bezieht sich auf die elektrische Trennung zwischen Schaltkreisen, die häufig in der Elektronik implementiert wird, während die faseroptische Erfassung das Temperatur­signal optisch überträgt, anstatt überhaupt einen elektrischen Messleiter zu verwenden.

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