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Wie funktioniert ein faseroptischer Temperatur­sensor?

INNO Anwendungstechnik Aktualisiert am 19.09.2026 11 Min. Lesezeit

Erfahren Sie, wie ein punktförmiger faseroptischer Temperatursensor eine optische Sonde, ein Sensormaterial und ein kompatibles Auswertegerät verwendet, um die Temperatur in elektrisch anspruchsvollen Umgebungen zu messen.

Wie funktioniert ein faseroptischer Temperatursensor?

Ein faseroptischer Temperatursensor nutzt eine optische Faser und ein Sensorelement zur Temperaturmessung an einer ausgewählten Stelle. Bei der fluoreszenzbasierten Punktmessung befindet sich das temperaturempfindliche Material an der Sondenspitze. Anregungslicht gelangt durch die Faser zur Sonde; ein kompatibles Auswertegerät verarbeitet die zurücklaufende optische Antwort zu einem Temperaturwert.

Im Gegensatz zu PT100-Sensoren oder Thermoelementen ist der Erfassungspfad nicht auf ein elektrisches Temperatur­messsignal an der Sonde angewiesen. Das macht die faseroptische Temperatur­messung zu einer praktischen Wahl für Hochspannungs­geräte, starke elektro­magnetische Felder, HF-/Mikrowellenumgebungen und andere Anwendungen, die eine elektrisch isolierte Messung erfordern. Herkömmliche Sensoren eignen sich immer noch für viele industrielle Aufgaben.

Was ist ein faseroptischer Temperatur­sensor?

Ein faseroptischer Temperatur­sensor misst die Temperatur eines ausgewählten Punktes, indem er Licht an ein Sensorelement sendet und die zurückkommende optische Reaktion liest. Der gemessene Wert ist eine Temperatur an diesem Punkt, kein Durchschnitt über eine Oberfläche oder ein Volumen.

Ein typisches punktförmiges faseroptisches Temperatur­sensorsystem umfasst:

  • Sensorsonde
  • Lichtwellenleiter
  • Optionale Verlängerungsfaser
  • Temperatur­transmitter / Demodulator
  • Auswertegerät

Das Wort „Sensor“ wird auf dem Markt auf zwei Arten verwendet. Einige Anbieter verwenden es nur für die Sonde. Andere verwenden es für das gesamte Sonde-plus-Instrument-System. Wenn Sie Angebote vergleichen, achten Sie darauf, welches Angebot gemeint ist. Die Sonde ist das am Messpunkt installierte Element, während das Auswertegerät die optische Signalverarbeitung durchführt und die Reaktion in Temperatur­daten umwandelt.

Was befindet sich im Inneren des faseroptischen Temperatur­fühlers?

Die Sonde besteht aus drei Funktionsteilen:

  • Sondenspitze: enthält das temperatur­empfindliche fluoreszierende Sensormaterial. Das ist der Wahrnehmungspunkt.
  • Optische Faser: sendet Licht vom Instrument zur Spitze und gibt die optische Reaktion zurück.
  • Gehäuse oder Schutzstruktur: sorgt für mechanischen Schutz, Positionierung und thermischen Kontakt mit dem Ziel.

Der Sondendurchmesser beträgt typischerweise etwa 2–3 mm und der Aufbau kann an die Ausrüstung und den Messpunkt angepasst werden. Das genaue Sensormaterial und die Formulierung sind herstellerspezifisch; Käufer benötigen normalerweise eher den verifizierten Betriebsbereich und die Anwendungskompatibilität der Sonde als die proprietäre Materialformulierung.

Wie funktioniert ein faseroptischer Temperatur­sensor?

Die Messung erfolgt in sechs Schritten:

  1. Das Auswertegerät sendet Licht durch die Glasfaser.
  2. Das Licht erreicht das temperatur­empfindliche fluoreszierende Material an der Sondenspitze.
  3. Das Sensormaterial erzeugt eine optische Reaktion, die sich mit der Temperatur ändert.
  4. Die optische Reaktion wandert durch die Faser zurück.
  5. Das Auswertegerät analysiert die optische Reaktion.
  6. Das Gerät wandelt das Ergebnis in einen Temperaturwert um.

Die Temperatur wird anhand der Eigenschaften der Fluoreszenz­reaktion und nicht anhand des elektrischen Widerstands oder der thermoelektrischen Spannung bestimmt. In fluoreszenz­basierten Systemen kann die Temperatur aus dem temperatur­abhängigen Abklingverhalten der Fluoreszenz­antwort bestimmt werden. Der Fühler benötigt keine aktive Elektronik am Messpunkt und erzeugt dort kein elektrisches Temperatur­messsignal.

Ausführlichere Informationen zur zugrunde liegenden Sensorplattform finden Sie auf der Seite Fluoreszierende faseroptische Temperatur­sensortechnologie.

Ist die optische Faser selbst der Temperatur­sensor?

Nicht ganz. Bei diesem Punktsensor befindet sich der definierte Tastpunkt an der Sondenspitze, wo das Tastelement sitzt. Die Faser überträgt hauptsächlich optische Signale zwischen der Sonde und dem Auswertegerät.

Dies unterscheidet sich von Sensortechnologien, bei denen die Faser entlang ihrer Länge als kontinuierliches Messmedium fungiert. Hier ist die Faser der Signalweg. Durch das Biegen, Verlegen und Ausdehnen ändert sich der Ort, an dem das Instrument sitzt, nicht der Ort, an dem die Temperatur gemessen wird.

Was ist punktuelle Temperatur­messung mit Glasfaser?

Punktmessung bedeutet, dass eine Sonde einem definierten physischen Messpunkt entspricht. Drei Sonden ergeben drei unabhängige Messpunkte, die normalerweise drei aktive Messkanäle nutzen.

Eine Sonde misst nicht den gesamten Transformator, Schrank oder die gesamte Kammer. Es meldet die Temperatur an der Sondenspitze. Um mehrere Standorte zu überwachen, benötigen Sie mehrere Sonden, die an ein Mehrkanal-Überwachungs­gerät angeschlossen sind. Wo Sie die einzelnen Sonden platzieren, entscheidet daher darüber, wie nützlich der Messwert ist.

Was ist der Unterschied zwischen der Sonde und dem Auswertegerät?

KomponenteHauptfunktionTypischer Standort
Faseroptischer Temperatur­fühlerMisst die Temperatur an einem ausgewählten physischen PunktInnerhalb oder in der Nähe des Geräts
GlasfaserTrägt das optische SignalZwischen Sonde und Instrument
Temperatur­transmitter / DemodulatorVerarbeitet die optische Antwort und wandelt sie in Temperatur­daten umSchaltschrank oder Überwachungsort
Multikanal-AuswertegerätVerarbeitet mehrere Sondenkanäle und kann Anzeige und Kommunikation bereitstellenKontrollraum, Schalttafel oder Geräteschrank

Die Sonde stellt normalerweise weder RS485 noch Modbus direkt zur Verfügung. Die Kommunikation erfolgt normalerweise am Auswertegerät oder Sender.

Warum sorgt die faseroptische Temperatur­messung für elektrische Isolierung?

Der optische Messpfad verwendet am Erfassungs­punkt keine leitende elektrische Messleitung. Das elektrische Potenzial am Messpunkt wird daher nicht über eine elektrische Sensorleitung zurück zum Gerät übertragen. Der optische Messpfad ist nicht leitend.

Dies eignet sich für Hochspannungs­geräte, spannungsführende Gebäude und Standorte mit starken elektrischen Feldern. Die faseroptische Sensorik trägt dazu bei, einen elektrisch isolierten Temperatur­messpfad bereitzustellen. Dadurch entfällt jedoch nicht die Notwendigkeit einer ordnungsgemäßen Isolierungskonstruktion, Abstände und Installationspraxis.

Wie widersteht der optische Sensorpfad EMI?

Optische Signale werden nicht in der gleichen Weise durch elektro­magnetische Störungen beeinträchtigt wie leitfähige elektrische Messleitungen. Die faseroptische Sensorik eignet sich daher gut für Messungen in der Nähe von Hochspannungs­geräten, Motoren und Generatoren, HF- und Mikrowellenquellen, Leistungselektronik und anderen starken elektro­magnetischen Umgebungen.

Das Limit ist erwähnenswert. Der optische Signalweg besitzt eine hohe elektro­magnetische Störfestigkeit. Das Auswertegerät und seine Kommunikations­verkabelung sind immer noch elektronische Komponenten und erfordern eine normale technische Installation, wie z. B. eine ordnungsgemäße Erdung, Abschirmung und Kabelführung.

Faseroptischer Temperatur­sensor vs. PT100 vs. Thermoelement

PT100-/RTD-Sensoren und Thermoelemente werden weiterhin häufig in der herkömmlichen industriellen Temperatur­messung eingesetzt. Faseroptische Sensoren sind besonders nützlich, wenn elektrische Isolierung, Widerstand gegen elektro­magnetische Störungen, nichtleitende Erfassung oder direkte Punktmessung in elektrisch schwierigen Umgebungen erforderlich sind.

SensortypMesssignalLeitfähige Leitungen am Erfassungs­punktEMI-ÜberlegungenTypische Verwendung
GlasfaserOptischKein konduktives MesssignalHohe Störfestigkeit entlang des optischen PfadesHochspannungs-, EMI- und isolierte Messung
PT100 / RTDElektrischer WiderstandJaInstallationsabhängigKonventionelle industrielle Temperatur­messung
ThermoelementElektrische SpannungJaInstallationsabhängigIndustrielle Temperatur­messung mit großem Bereich

Welchen Temperatur­bereich kann ein faseroptischer Temperatur­sensor messen?

Ein typischer Referenzbereich für INNO-Punktsonden liegt je nach Sondenkonfiguration bei etwa -40 bis 260 °C. Für unterschiedliche Temperatur­bereiche und Anwendungen können unterschiedliche Sondenstrukturen ausgewählt werden. Überprüfen Sie daher den Bereich anhand des genauen Sondenmodells und seiner Betriebsumgebung.

Wie genau sind faseroptische Temperatur­sensoren?

Die typische INNO-Genauigkeit liegt je nach Sonden- und Gerätekonfiguration bei etwa ±0,5 bis ±1 °C.

Sensorgenauigkeit und installierte Messunsicherheit sind nicht dasselbe. Das mit der Ausrüstung erzielte Ergebnis hängt auch von der Sondenplatzierung, dem thermischen Kontakt, der Installationsqualität, dem Zielmaterial und der Systemkonfiguration ab. Eine gut spezifizierte Sonde, die schlecht montiert ist, liefert keinen repräsentativen Messwert.

Wie schnell reagiert ein faseroptischer Temperatur­sensor?

Eine typische INNO-Punkt-Sonde-Reaktionsreferenz liegt je nach Sondenstruktur und Messbedingungen unter 1 s. In der Praxis hängt die angezeigte Antwort auch von Folgendem ab:

  • Design der Sensorspitze
  • Thermischer Kontakt mit dem Ziel
  • Klebstoff, Klebeband oder Montagemethode
  • Zielmaterial
  • Luftstrom
  • Thermische Masse des gemessenen Objekts

Wie lang darf die Glasfaser sein?

Typische INNO-Konfigurationen bieten je nach Sondenstruktur und Projektanforderungen etwa 0–20 m Glasfaser. Für viele Gerätetypen sind 3-5 m ein praktischer Anfangsreferenzwert.

Die endgültige Länge hängt von der internen Verlegung, der Durchführung, dem Geräteausgang, der externen Verlegung, dem Standort des Auswertegeräts und einem Installationsspielraum ab. Messen Sie die tatsächliche Route und nicht die geradlinige Entfernung und vermeiden Sie die Bestellung von mehr Glasfasern, als für die Route erforderlich sind.

Können mehrere faseroptische Temperatur­sensoren gemeinsam überwacht werden?

Ja. Eine Punktsonde entspricht normalerweise einem aktiven Messkanal, und ein Mehrkanal­instrument kann mehrere unabhängige Temperatur­punkte messen. Zu den gängigen Konfigurationsmustern gehören:

  • Schaltanlage / Schaltanlagen: 3 / 6 / 9 / 12 Kanäle
  • Trocken­transformatoren: 3 / 4 / 6 / 7 Kanäle
  • Öltransformatoren: 6 / 8 / 9 / 12 / 16 Kanäle
  • Spezielle Test-, Leistungselektronik- und Laborsysteme: ca. 1–64 Kanäle, je nach Geräte- und Projektanforderungen

Dies sind gängige Konfigurationsmuster, keine verbindlichen Industriestandards.

Wo werden faseroptische Temperatur­sensoren verwendet?

AnwendungTypischer MesspunktWarum Glasfasersensorik verwendet wird
ÖltransformatorWicklung / ausgewählter HotspotDirekte interne Messung und elektrische Isolierung
Trocken­transformatorWicklung / ausgewählte SpulenpositionDirekte Punktmessung
SchaltanlageSammelschienen-/Verbindungs-/KabelabschlussElektrische Isolierung in der Nähe von unter Spannung stehenden Geräten
Motor und GeneratorWicklung / StatorStarkes elektro­magnetisches Feld
HF-/MikrowellenausrüstungInternes Material oder ausgewählter ProzesspunktNichtleitender Erfassungspfad
Hochspannungs­prüfungTestobjektFerngesteuerte, galvanisch getrennte Messung
LeistungselektronikModul / ausgewählter GerätestandortSwitching- und EMI-Umgebung
Labor­ausrüstungAusgewählter TestpunktFlexible Punktmessung

Dies sind typische Anwendungsbeispiele, keine obligatorischen Sensor­konfigurationen.

Wie werden faseroptische Temperatur­sensoren in Transformatoren verwendet?

In Öltransformatoren können während der Herstellung faseroptische Sonden an ausgewählten Wicklungs­stellen eingebettet werden. Bei Trocken­transformatoren können die Sonden je nach Ausführung an ausgewählten Wicklungs- oder Strukturstellen positioniert werden.

Die Sonde misst den ausgewählten Punkt. Der heißeste Punkt wird nicht automatisch lokalisiert, daher sollten die Sondenpositionen dem Transformator­design und der thermischen Analyse entsprechen. Methoden zur Wicklungs­messung werden in einem speziellen Transformator­handbuch ausführlicher behandelt.

Wie werden faseroptische Temperatur­sensoren in HF- und Mikrowellengeräten verwendet?

Faseroptische Sonden können die Temperatur innerhalb oder in der Nähe von HF-/Mikrowellenumgebungen ohne leitende elektrische Messleitungen am Messpunkt messen. Dies eignet sich für Mikrowellen­heizung, dielektrische Heizung, HF-Testsysteme und Materialprüfungen, bei denen metallische Sensorleitungen das Feld stören oder Interferenzen aufnehmen können.

Wie wird ein faseroptischer Temperatur­fühler installiert?

Übliche Befestigungsansätze umfassen einen Kabelbinder, Hochtemperatur­band, wärmeleitenden Kleber, einen mechanischen Steckverbinder oder eine Klemme. Die richtige Methode hängt von der Ausrüstung und dem Messpunkt ab.

Unabhängig von der Methode sollte die Installation:

sein
  • Halten Sie die Sonde stabil
  • Halten Sie repräsentativen Wärmekontakt aufrecht
  • Vermeiden Sie ein Quetschen der Sonde oder Faser
  • Vermeiden Sie unnötige Spannungen
  • Verlegen Sie die Faser richtig

Kann die faseroptische Temperatur­überwachung an eine SPS oder SCADA angeschlossen werden?

Ja, über das Auswertegerät oder den Sender, sofern kompatible Schnittstellen vorhanden sind. Zu den möglichen Integrationsoptionen gehören RS485, Modbus RTU (sofern unterstützt), 4–20 mA, Alarmrelais, CAN und Ethernet/TCP/IP. Die verfügbaren Schnittstellen hängen vom Gerätemodell und der Konfiguration ab.

Die Sonde selbst kommuniziert normalerweise nicht direkt mit einem SPS- oder SCADA-System.

Was beinhaltet ein komplettes faseroptische Temperatur­überwachungs­system?

Je nach Projekt kann ein faseroptisches Temperatur­überwachungs­system Folgendes umfassen:

  • Faseroptischer Temperatur­fühler
  • Lichtwellenleiter
  • Glasfaserverlängerung oder Verlängerungskabel, sofern erforderlich
  • Temperatur­transmitter / Demodulator
  • Mehrkanal-Auswertegerät bei Bedarf
  • Stromversorgung
  • Kommunikations­schnittstelle
  • Alarmausgabe, sofern unterstützt
  • SPS-/SCADA-Integration bei Bedarf

Nicht jedes Projekt benötigt jedes Element. Der genaue Umfang hängt von der Ausstattung, der Anzahl der Punkte und den Überwachungs­anforderungen ab.

So wählen Sie einen faseroptischen Temperatur­sensor aus

Arbeiten Sie diese Punkte der Reihe nach durch:

  1. Definieren Sie den Messpunkt.
  2. Bestätigen Sie den Temperatur­bereich.
  3. Bestätigen Sie Sondendurchmesser und -struktur.
  4. Faserlänge bestimmen.
  5. Bestimmen Sie die Anzahl der Erfassungs­punkte.
  6. Wählen Sie die Kanalanzahl aus.
  7. Bestätigen Sie die elektrische und EMI-Umgebung.
  8. Wählen Sie das Auswertegerät aus.
  9. Bestätigen Sie die Kommunikations­schnittstelle.
  10. Bestätigen Sie die Montagemethode.

Auswahlleitfaden für faseroptische Temperatur­sensoren

AuswahlelementWas zu bestätigen ist
MesspunktGenauer physischer Standort, der gemessen werden soll
Temperatur­bereichErwartete minimale und maximale Betriebstemperatur
SondenstrukturDurchmesser, Form und mechanische Anforderungen
FaserlängeTatsächliche Routing-Entfernung
Anzahl der PunkteWie viele unabhängige Standorte müssen gemessen werden
KanalanzahlNormalerweise ein aktiver Kanal pro Punktsonde
Elektrische UmgebungHochspannung, EMI, HF oder normale Industrieumgebung
AuswertegerätAnforderungen an Anzeige, Kanalanzahl und Signalverarbeitung
KommunikationRS485 mit einem unterstützten Protokoll, 4-20 mA, Relais, CAN, Ethernet / TCP/IP oder eine andere unterstützte Schnittstelle
MontageKabelbinder, Klebeband, Kleber, Verbinder, Klemme oder anwendungsspezifische Struktur

Häufige Missverständnisse über faseroptische Temperatur­sensoren

1. Die gesamte optische Faser misst die Temperatur.

Bei diesem Punktmessungssystem befindet sich der definierte Erfassungsort an der Sondenspitze. Die Faser überträgt das optische Signal.

2. Eine Sonde misst die gesamte Ausrüstung.

Eine Punktsonde misst einen ausgewählten physischen Standort. Mehrere Standorte benötigen mehrere Sonden.

3. Faseroptische Sensoren sind immer genauer als PT100 oder Thermoelemente.

Die Genauigkeit hängt von der Sensortechnologie und -konfiguration ab. Elektrische Isolierung und Widerstands­fähigkeit gegen elektro­magnetische Störungen sind oft die Hauptvorteile.

4. Die faseroptische Sonde wird direkt an eine SPS angeschlossen.

Normalerweise wird die Sonde zuerst mit einem Auswertegerät oder Sender verbunden. Das Gerät stellt die SPS- oder SCADA-Schnittstelle zur Verfügung.

5. Längere Fasern verbessern immer das System.

Die Glasfaserlänge sollte den tatsächlichen Routing-Anforderungen entsprechen. Die zusätzliche Länge erhöht den Handhabungs- und Lageraufwand, ohne die Messung zu verbessern.

6. Jeder faseroptische Temperatur­sensor nutzt die gleiche Technologie.

Andere optische Sensortechnologien verwenden andere Sensormaterialien oder verteilte Faserarchitekturen; Ihre Sonden- und Instrumentenanforderungen sind nicht austauschbar.

Verwandte Produkte zur faseroptischen Temperatur­messung

Verwandte Leitfäden für faseroptische Temperatur­sensoren

Benötigen Sie Hilfe bei der Auswahl eines faseroptischen Temperatur­sensors?

Wenn Sie einen faseroptischen Temperatur­sensor für einen Transformator, eine Schaltanlage, einen Motor, einen Generator, ein HF-/Mikrowellensystem, einen Hochspannungs­testaufbau oder eine andere Industrieausrüstung auswählen, geben Sie den Messpunkt, den Temperatur­bereich, die Faserführung und die Überwachungs­anforderungen an. Wir können Ihnen bei der Konfiguration einer geeigneten Sonde, Faserlänge, Kanalanzahl und eines Auswertegeräts helfen.

Nützliche Informationen zum Senden:

  • Gerätetyp
  • Messpunkt
  • Temperatur­bereich
  • Sondenabmessungen
  • Faserlänge
  • Anzahl der Erfassungs­punkte
  • Anzahl der Kanäle
  • Elektrische / EMI-Umgebung
  • Anforderung an Auswertegeräte
  • Kommunikations­schnittstelle
  • SPS-/SCADA-Anforderung

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Häufige Fragen

Was ist ein faseroptischer Temperatur­sensor?+

Es handelt sich um ein Temperatur­messgerät, das eine optische Faser und ein optisches Sensorelement verwendet, um die Temperatur an einem ausgewählten Punkt zu messen. Ein Auswertegerät wandelt die zurückgegebene optische Antwort in einen Temperatur­messwert um.

Wie funktioniert ein faseroptischer Temperatur­sensor?+

The instrument sends light through the fiber to the probe tip. Das Sensormaterial gibt eine optische Reaktion zurück, die sich mit der Temperatur ändert, und das Instrument analysiert diese Reaktion und wandelt sie in einen Temperaturwert um.

Does the fiber itself measure temperature?+

Nicht in diesem Punktsensor. The sensing point is the probe tip, and the fiber carries optical signals between the probe and the monitoring instrument.

Are fiber optic temperature sensors electrically isolated?+

Der optische Erfassungspfad verwendet keine leitende Messverkabelung am Erfassungs­punkt und sorgt so für einen elektrisch isolierten Messpfad. Eine ordnungsgemäße Auslegung und Installation der Isolierung ist weiterhin erforderlich.

Wie resistent ist die faseroptische Temperatur­messung gegenüber elektro­magnetischen Störungen?+

Der optische Pfad wird im Gegensatz zu leitfähigen Messleitungen nicht durch elektro­magnetische Störungen beeinträchtigt. Das Auswertegerät und seine Kommunikations­verkabelung sind elektronisch und erfordern dennoch normale Installationspraktiken.

How accurate is a fiber optic temperature sensor?+

Typical INNO accuracy is approximately ±0,5 to ±1 °C, depending on probe and instrument configuration. Die installierte Genauigkeit hängt auch von der Sondenplatzierung und dem thermischen Kontakt ab.

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